Csörgits: Gesetzliche Verankerung der Einkommenstransparenz führt zu mehr Gerechtigkeit am Arbeitsmarkt

Trotz Erfolg weiter für die Rechte und Interessen der Frauen kämpfen

Wien (OTS/SK) - "Die Verankerung der Einkommenstransparenz im Gleichbehandlungsgesetz ist ein wichtiger Schritt zu mehr Gerechtigkeit zwischen Männern und Frauen am Arbeitsmarkt. Denn es kann nicht sein, dass im 21. Jahrhundert Frauen bei gleicher Qualifikation um bis zu 18 Prozent weniger verdienen als Männer, nur weil sie Frauen sind", betonte SPÖ-Sozialsprecherin Renate Csörgits am Mittwoch. "Dass Betriebe ab einer Größe von 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das durchschnittliche Einkommen ab 2014 anonym veröffentlichen müssen, wird in Zukunft zu mehr Transparenz und folglich zu mehr Gerechtigkeit führen", ist sich die SPÖ-Sozialsprecherin sicher. Das Gesetz, das einen Stufenplan vorsieht, soll im Herbst beschlossen werden. Für Betriebe ab 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern soll das Gesetz zum Beispiel bereits ab 2011 gelten. ****

Csörgits unterstreicht: "Durch die Verankerung im Gleichbehandlungsgesetz besteht nun endlich eine Grundlage, um sich gegen ungerechte Entlohnung zu wehren. Denn dadurch können Betriebsrat und Geschäftsführung jetzt aktiv werden." Durch die gesetzliche Verankerung der Einkommenstransparenz bewege man sich in Richtung "gleicher Lohn für gleiche Arbeit". "Trotz dieses Erfolges müssen wir auch weiterhin für die Interessen und Rechte der Frauen kämpfen. Das nächste Ziel muss sein, mehr Frauen in Führungspositionen zu bekommen. Auch in diesem Bereich wird es ohne gesetzliche Maßnahmen, wie verpflichtende Quoten, nicht funktionieren", bekräftigte die SPÖ-Sozialsprecherin. (Schluss) ab

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0006