VP-Walter zu Hundeführschein: "Husch-Pfusch bleibt Husch-Pfusch"

Konzept ist nicht einmal in Ansätzen zu Ende gedacht - Schon Frage bei der Volksbefragung war grober Unfug

Wien (OTS) - "Der Hundeführschein wie ihn die SPÖ nun einführt, ist und bleibt ein Husch-Pfusch-Gesetz der Sonderklasse. Das Konzept ist nicht einmal in Ansätzen zu Ende gedacht und dient höchstens dazu, der Bevölkerung eine Sicherheit vorzugaukeln, die die SPÖ nicht garantieren kann. Was Kollege Valentin bei seinen salbungsvollen Worten vornehm verschweigt, ist die Tatsache, dass sogar Bundeskanzler Faymann seine Wiener Ex-Kollegen und Bürgermeister Häupl wegen des Tierhaltegesetzes rüffelt - nachzulesen übrigens im heutigen STANDARD", reagiert der Landesgeschäftsführer der ÖVP Wien, Norbert Walter, auf die heutigen Aussagen von SP-Valentin.

"Auch wenn es die Kolleginnen und Kollegen der Rathaus-SPÖ noch so oft behaupten: Es gibt KEINE Kampfhunde. Daher war schon die diesbezügliche Frage bei der Volksbefragung grober Unfug. Und die Rasseliste ist es ebenso, wie zahlreiche Expertinnen und Experten bestätigen", so Walter weiter.

Wie unausgegoren der Hundeführschein ist, zeigt ein einfaches Rechenbeispiel: Der Hundeführschein ist spätestens drei Monate nach Beginn der Haltung zu absolvieren. Der Hund muss aber mindestens sechs Monate alt sein. "Die selbst ernannten Experten der SPÖ haben bei dieser Rechnung übersehen, dass Hunde nicht erst mit drei Monaten, sondern in den meisten Fällen zwischen der achten und zehnten Woche von der Mutter weg und zu neuen Besitzern kommen. Die Auskunft, was in der Zeit zwischen Haltungsbeginn und dem sechsten Hundemonat mit den Hunden zu passieren hat, bleibt die SPÖ schuldig. Eigentlich sollte man von Mitgliedern einer gesetzgebenden Körperschaft wie dem Wiener Landtag erwarten können, dass sie einfache Grundrechnungsarten beherrschen und zumindest bis sechs zählen können", so der VP-Landesgeschäftsführer abschließend.

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