Bettina Rausch drängt Ministerin Schmied zu einer Entscheidung im Sinne der jungen Menschen

ÖVP-Bundesrätin brachte Anfrage an Bildungsministerin ein

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Die Einführung des Pflichtfaches "Politische Bildung" ab der fünften Schulstufe und eine damit einhergehende Trennung des Fachs "Geschichte und politische Bildung" in zwei Teilbereiche fordert die niederösterreichische ÖVP-Bundesrätin Bettina Rausch. Die Jugendvertreterin hat eine entsprechende Anfrage an Bildungsministerin Schmied eingebracht. "Ich möchte die Bundesministerin drängen, endlich eine Entscheidung im Sinne der jungen Menschen zu treffen, die sich dieses Fach laut einer glaubhaften Studie auch wünschen", so Rausch heute, Mittwoch. ****

"Das Wahlalter wurde in Österreich im Jahr 2007 von 18 auf 16 Jahre gesenkt, und wir haben das im Sinne einer möglichst frühen politischen Teilnahme der Jugendlichen in Österreich auch begrüßt. Aber die Jugendlichen müssen auf diese Aufgabe bestmöglich vorbereitet und sensibilisiert werden. Das ist auch die Aufgabe der Schule", betonte Rausch.

Die Erfahrung in der Praxis zeige aber, dass eine Verankerung der politischen Bildung im Rahmen des Geschichtsunterrichtes an den AHS nicht den erhofften Erfolg finde, fuhr Rausch fort. "Sehr oft wird dem Bereich der Geschichte mehr Bedeutung zugemessen als jenem der politischen Bildung. Daher wollen wir zwei separate Pflichtfächer "Geschichte und Sozialkunde" und "Politische Bildung" schaffen. Dieses eigenständige Pflichtfach "Politische Bildung" sollte dann ab der achten Schulstufe angeboten werden. In einem weiteren Schritt könnte dieses Fach dann - nach einer Phase der Evaluierung und der Erstellung eines altersgemäßen Lehrplanes - bereits auf die fünfte Schulstufe ausgedehnt werden." Dies entspreche dem Wunsch und Interesse der Jugendlichen, "die ihr politisches Interesse täglich beweisen", erinnerte Rausch etwa an das Jugendparlament, wo viele Jugendliche seit Jahren beweisen, dass ihnen Politik, Gestaltung und Mitbestimmung wichtig ist und sie damit auch verantwortungsvoll umgehen können.

Die Anfrage von Bundesrätin Bettina Rausch an die Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur ist auf der Parlamentshomepage und der Homepage des ÖVP-Parlamentsklubs nachzulesen.
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