FPK-Strutz: Gemeinsam Kärntner Interessen im Parlament vertreten!

Abstimmungsspende und Koralmbahn - Kärnten darf nicht weiter benachteiligt werden

Klagenfurt (OTS) - Seit Kärnten nicht mehr mit Ministern in der Bundesregierung vertreten ist, wird dieses Bundesland drastisch benachteiligt. Darauf machte heute der Sprecher der FPK-Fraktion im Parlament, Dr. Martin Strutz, in einer Pressekonferenz aufmerksam. "Die Kärntner Abgeordneten von SPÖ und ÖVP finden bei den Regierungsvertretern der eigenen Parteien kaum Gehör und können sich mit Kärntner Forderungen nicht durchsetzen", kritisierte Strutz. Als Beispiel nannte er die Koralmbahn und die Abstimmungsspende, die, wie man hört, dem Sparstift von Rot und Schwarz zum Opfer fallen soll.

Unter Landeshauptmann Jörg Haider wurden in den Jahren 2000 und 2005 jeweils zwei Millionen Euro für wichtige Projekte der Südkärntner Gemeinden sowie der Volksgruppe zur Verfügung gestellt. Die Abgeordneten des FPK werden daher in der kommenden Parlamentssitzung einen entsprechenden Antrag im Parlament einbringen, der jedoch parteiunabhängig gestaltet sein werde und von allen Kärntner AbgeordnetenInnen getragen werden sollte, kündigte Strutz an. Dasselbe gelte für die Koralmbahn, wo aus Sicht von Strutz, alle Kärntner sowie steirischen Abgeordneten doch zahlenmäßig im Parlament jenes Gewicht repräsentieren, - wenn es geschlossen vorgetragen wird - das die Regierung nicht einfach ignorieren könne.
Das FPK werde daher auch in der Frage der Fertigstellung der Koralmbahn, die jetzt von der Infrastrukturministerin wieder in Zweifel gezogen wird, eine Initiative setzen, bei der alle Abgeordneten aus Kärnten und der Steiermark geschlossen auftreten sollten, um auch tatsächlich etwas zu erwirken. "Keiner soll sich ein parteipolitisches Fähnchen an den Hut stecken. Wenn wir gemeinsam etwas für unsere Bundesländer dadurch erreichen können, wäre das der beste Dienst an der Bevölkerung. Es ist auch der Wunsch der Bevölkerung, dass die Abgeordneten in Wien verstärkt die Interessen ihres Landes und nicht parteipolitische Interessen prioritär vertreten", so Strutz. (Schluss)

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