Wiener Grüne befürchten Existenzgefährdung SVA-versicherter Geringverdiener

Wien (OTS) - Die Diskussion zwischen Ärztekammer und SVA (Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft) und die damit verbundenen Folgen für SVA-Versicherte thematisierten die Grünen in einem Mediengespräch am Mittwoch. Die Gesundheitssprecherin der Wiener Grünen, Sigrid Pilz, sowie der Sprecher der Grünen Wirtschaft, Volker Plass, kritisierten, dass nun ein wesentlicher Teil der Gesundheitsversorgung - nämlich der Sachleistungsbezug der SVA - nicht mehr funktionieren würde. Versicherte müssten weiterhin "hohe Beiträge zahlen" und zusätzlich die Kosten eines Arztbesuches vorstrecken. Die stelle vor allem für Kleinstgewerbetreiber und Geringverdiener ein massives Problem dar.

Eine langfristige Lösung könne laut Grünen nur durch einen einheitlichen Leistungskatalog sowie durch eine einheitliche Honorarvereinbarung und die Zusammenlegung aller Krankenkassen gewährleistet werden. Hier sei Gesundheitsminister Stöger gefordert. Ein Großteil der Betroffenen seien Wiener, so Pilz, sie fordere deshalb auch eine "Einmischung in die Diskussion" seitens der Wiener Gesundheitsstadträtin Wehsely. Die Stadt könne die betroffenen PatientInnen durch eine Erweiterung der Kapazitäten der Ambulanzen unterstützen, und sich das vorgestreckte Geld von der SVA zurückholen.

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