Cortolezis-Schlager: Heute Startschuss zu parlamentarischem Dialog über Universitäten, Fachhochschulen und Hochschulen

Parlament greift Hochschuldialog auf - Beratungen mit Experten im Unterausschuss

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Heute wird der Startschuss zu einem Dialog zum österreichischen Hochschulraum im Parlament gesetzt. Das Parlament greift den Hochschuldialog auf, indem es Beratungen mit Experten in einem eigens eingesetzten Unterausschuss durchführt. Das sagte heute, Mittwoch, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Mag. Katharina Cortolezis-Schlager anlässlich der heutigen Sitzung des Wissenschaftsausschusses. ****

Die ÖVP-Abgeordnete erläuterte dabei folgenden Fahrplan des Unterausschusses:

1. Termin: Spezialdebatte "Gesellschaftlicher Auftrag des tertiären Sektors"
2. Termin: Spezialdebatte "Koordinierte Entwicklung des tertiären Sektors: Universitäten, Privatuniversitäten, Fachhochschulen, Pädagogische Hochschulen u.a.": Hier soll insbesondere der Fokus auf die Themen Durchlässigkeit, Partizipation sowie flexible und leistungsgerechte Karrieremodelle gelegt werden.
3. Termin: Spezialdebatte "Bologna & Studienstruktur (Curricula) und Lehre": Hierbei soll insbesondere der Fokus auf das Thema Lehre gelegt werden.
4. Termin: Spezialdebatte "Studienwahl und Hochschulzugang": Hierbei soll insbesondere der Fokus auf die Themen Studieneingangsphase und Studieninformation gelegt werden
5. Termin: Spezialdebatte "Ressourcen und Finanzierung von Lehre und Forschung"

Cortolezis-Schlager verwies auf die mit Mittwoch, 30. Juni 2010, angesetzte Schlussveranstaltung des Hochschuldialogs. Ergebnis sollten Empfehlungen sein, die dann wiederum u.a. Gegenstand der Diskussionen im Unterausschuss sein werden. Als ein Beispiel führte die Wissenschaftssprecherin die Studienwahlentscheidung an. Hier ortet sie Verbesserungsbedarf: Schließlich würden 60 Prozent aller Studierenden nur zehn Prozent der Fächer wie Publizistik, Politik, aber kaum technische oder naturwissenschaftliche Fächer wählen.

Notwendige Diskussionsbereiche sind für Cortolezis-Schlager das Zusammenspiel und das Verhältnis der einzelnen Hochschultypen, der Hochschulplan sowie die Profilbildung. Die Durchlässigkeit zwischen den Universitäten und den Fachhochschulen sollte erhöht und die Pädagogischen Hochschulen in den tertiären Bildungssektor besser eingegliedert werden.

Als weitere Schwerpunkte nannte Cortolezis-Schlager die Qualitätssicherung der Universitäten, Fachhochschulen und pädagogischen Hochschulen. Ein Fokus sei dabei auch auf den wissenschaftlichen Nachwuchs zu legen.

"Wir müssen uns auch den weltweiten Entwicklungen stellen, in dem wir die außenpolitischen Aktivitäten im Forschungsbereich und die internationalen Kooperationen stärken, um im Wettbewerb der besten Lehrenden, Forschenden und Studierenden bestehen zu können. Daher ist auch die Hochschul-übergreifende Kooperation in Österreich sowie die Förderung von Exzellenz-Initiativen künftig besonders wichtig", schloss die ÖVP-Wissenschaftssprecherin.
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