VP-Ulm: Bedienstete der Stadt Wien durchschnittlich 20,4 Tage pro Jahr krank

Stadt Wien hat Handlungsbedarf

Wien (OTS) - "Der vom Hauptverband der Sozialversicherungsträger herausgegebene Bericht über die Krankenstandsquote 2008 bestätigt einmal mehr, dass Arbeiten für die Stadt Wien - entgegen den Behauptungen der SPÖ - krank macht. Sind Beschäftigte in Salzburg durchschnittlich 9,9 Tage im Jahr krank, so beträgt die durchschnittliche Krankenstandsquote für Bedienstete der Stadt Wien, laut uns vorliegenden Zahlen, durchschnittlich 20,4 Tage - mit steigender Tendenz. Das Personalmanagement der Stadt Wien weist daher offenbar nach wie vor grobe Mängel auf. Zeit für die SPÖ, sich dieser Tatsache endlich zu stellen. Es kann nicht sein, dass Bedienstete der Stadt Wien gut doppelt so lange im Krankenstand sind wie Beschäftigte in Salzburg und erheblich länger als Beschäftigte in Niederösterreich (Anm.: 14,1 Tage) oder Oberösterreich (Anm.: 13,6 Tage)", so heute der Gemeinderat der ÖVP Wien Wolfgang Ulm.

"Zurückzuführen sind diese vermehrten Krankenstandstage auf das schlechte Betriebsklima, die Abhängigkeitsverhältnisse und Mobbing. Diese Zustände kosten der Gemeinde Wien und dem Wiener Steuerzahler Jahr für Jahr 50 Millionen Euro - Mittel, die an anderen Stellen fehlen. Es ist an der Zeit für Bürgermeister Häupl hier endlich gegenzusteuern. Es mag zwar sein, dass die SPÖ nach der Niederlage im Burgenland mit ihren eigenen Problemen beschäftigt ist, dennoch hat Wiens SPÖ-Vorsitzender Häupl, als oberster Dienstgeber der Gemeinde Wien, dringenden Erklärungs- und Handlungsbedarf, was die Personalpolitik und das Personalmanagement seiner SP-Stadtregierung betrifft", so Ulm abschließend.

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