Maier: Sicherheit von Fußgängern erhöhen

ÖVP-Verkehrssprecher regt Untersuchung der Unfälle, Sammlung von best practice- Modellen und neue Kampagne an

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Die schrecklichen Unfälle auf Schutzwegen in Döbling und jener gestern in der Stadt Salzburg, bei dem eine Pensionistin auf einem Schutzweg vom Hinterreifen eines LKW überrollt wurde, müssen zum Anlass genommen werden, tiefer gehende Untersuchungen anzustellen. Es stellt sich die Frage, ob es zwischen den einzelnen Unfällen Parallelitäten gibt, aus denen gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen zum Schutz abgeleitet werden können. Ein unabhängiges Institut könnte beispielsweise eine Studie zu diesem Thema machen, regte heute, Dienstag, ÖVP-Verkehrssprecher Abg. Dr. Ferdinand Maier anlässlich des heutigen Verkehrsausschusses an. "Ziel muss es sein, die Sicherheit im Verkehr - vor allem für jene, die zu Fuß unterwegs sind - zu erhöhen", so der ÖVP-Verkehrssprecher ****

"Jeder fünfte tödliche Fußgängerunfall in Österreich ereignet sich auf einem Schutzweg", verweist Maier auf Aussagen des Verkehrsklubs VCÖ. Von 2005 bis 2009 sind in Österreich 518 Fußgänger bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. 93 Menschen - das sind 18 Prozent - wurden am Schutzweg getötet, davon allein 19 im Vorjahr. Heuer wurden insgesamt bereits mehr als 30 Fußgänger bei Unfällen getötet.

Als positives Beispiel zur Verbesserung der Verkehrssicherheit hob der ÖVP-Abgeordnete die "Aktion Schutzengel" von Landeshauptmann Erwin Pröll hervor, die voriges Jahr bereits ihr zehnjähriges Jubiläum feierte. Mit der Aktion des Landes sollen Verkehrsteilnehmer, aber auch Eltern auf die Gefahren des Schulweges aufmerksam gemacht werden. Im Rahmen der Aktion werden einerseits potenzielle Gefahrenstellen auf Schulwegen baulich entschärft, andererseits sollen durch Aufklärung Kinder und Eltern für Gefahren am Schulweg sensibilisiert werden.

Maier schlägt vor, verschiedene best practice-Modelle zu sammeln und das Know-how an andere Bundesländer weiter zu geben. Er könnte sich dabei eine ähnliche Kampagne wie jene mit Niki Lauda gegen Alkohol am Steuer auch zum Schutz von Fußgängern vorstellen. "Wir müssen das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer sensibilisieren, damit derartige tragische Unfälle reduziert werden können", schloss der ÖVP-Abgeordnete.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0007