Seniorenrat (2) - Hundstorfer: Dialog und konstruktives Miteinander in den Vordergrund stellen

Dank für die gute Zusammenarbeit mit dem Sozialministerium

Wien (OTS/SK) - "Das konstruktive Miteinander ist einer der
Erfolge des Seniorenrates. Denn den Dialog und das Gemeinsame in den Vordergrund zu stellen, trägt einen wesentlichen Beitrag zur Stabilität eines Landes bei", betonte Sozialminister Rudolf Hundstorfer am Dienstag in seiner Ansprache anlässlich des Festakts zu "10 Jahre Sozialpartner Seniorenrat". Hundstorfer bekräftigte den hohen Stellenwert des gemeinsamen Gestaltens und von "Mitwirkung, Mitsprache und Mitverantwortung im Interesse aller Generationen". "Die Senioren haben mit dem Seniorenrat eine sehr starke Vertretung ihrer Interessen", so Hundstorfer, der als Minister für die Agenden der Senioren zuständig ist und dafür den Bundesseniorenbeirat als beratendes Gremium an seiner Seite weiß. "Der Bundesseniorenbeirat ist ein wesentliches Instrument zum gemeinsamen Gestalten: in Fragen der Alterssicherung, der Teilhabe älterer Menschen am sozialen, politischen und kulturellen Leben wie auch bei Gesetzesbegutachtungen und in konsumentenschutzpolitischen Agenden", so der Sozialminister. ****

Um unser Alterssicherungssystem auch in Zukunft abzusichern, habe ein gemeinsamer Dialog stattzufinden. Denn klar sei: "Wir sind uns einig, dass unsere Enkel ein Recht auf eine gute Altersabsicherung haben", betonte der Sozialminister. Die letzten Monate hätten gezeigt, dass das österreichische umlagenfinanzierte Pensionssystem besser als die kapitalgedeckten Verfahren funktioniert. Jeder wisse, dass er eine staatliche Pension erhalten wird - das sei in Österreich kein Diskussionsgegenstand.

Hundstorfer schnitt auch das Thema Pflege und Pflegevorsorge an: "Es kann und darf nicht egal sein, wie die Betreuung älterer Menschen gestaltet wird", so der Sozialminister. Ein Erfolg seien Qualitätszertifikate für stationäre Einrichtungen, die auch vom Seniorenrat unterstützt werden. In zwei Wochen werde überdies eine Studie präsentiert, die sich mit den Fragen der Pflege und des Pflegebedarfs in den nächsten Jahren befasst, damit "muss man sich auseinandersetzen". Betreuung müsse jedenfalls leistbar sein und dürfe nicht zu Armutsgefährdung führen.

Hundstorfer bedankte sich abschließend beim Österreichischen Seniorenrat für die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Ministerium. (Schluss) bj

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