Integration - SP-Yilmaz: "ÖVP ignoriert standhaft die vielfältigen Integrationsangebote der Stadt für Jugendliche"

Wien (OTS/SPW-K) - "Die Forderungen von VP-Ekici in Sachen Integration wurden und werden von der Stadt bereits erfüllt. Es ist erstaunlich, mit welcher Ignoranz Ekici den umfassenden Maßnahmen gegenübersteht und wie wenig sie die Arbeit all jener Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schätzt, die in diesen Bereichen mit großem Einsatz arbeiten", erwidert die Vorsitzende des Integrationsausschusses, SPÖ-Gemeinderätin Nurten Yilmaz auf Forderungen Ekicis.

In den Sprachcamps "SOWIESO" für Wiener Kinder von 7 bis 14 Jahren stehen heuer im Sommer rund 1.000 Kursplätze zur Verfügung. Die Sprachkurse richten sie sich an alle Kinder, ob mit oder ohne Migrationshintergrund, die Probleme mit Deutsch haben. Ab 2011 werden Sprachcamps auch in Oster- und Semesterferien angeboten. Seit heuer neu: Lernbegleitung in Wiener Jugendzentren.

"Wien fördert gleiche Chancen bei Bildung und Arbeit und sichert damit den sozialen Aufstieg für alle", sagt Yilmaz.
Da die Bildungschancen der Kinder ganz wesentlich von den Eltern abhängen, hat Wien Anfang 2009 in Kooperation mit Schulen und ZuwanderInnenvereinen das Projekt "Bildung macht Schule" mit Elternseminaren etabliert. Über dieses Angebot werden die Eltern gefördert, damit sie ihre Kinder fördern und aktiv mithelfen können sie "fit" für die Schule zu machen und zu halten. Im Rahmen dieses Projektes wird auch Lernhilfe angeboten. Insgesamt haben im Vorjahr rund 1.500 Kinder daran teilgenommen.

Besonders wichtig ist es, Jugendliche bestmöglich beim Übergang von der Schule in den Beruf bzw. in eine weitere Ausbildung zu begleiten, um hohe "drop out" Quoten zu verhindern. Über 430 SchülerInnen in drei Schulen haben am 2009 gestarteten Pilotprojekt "move on" teilgenommen. "Move on" bietet Berufsberatung, Kommunikations- und Bewerbungstraining, Schnuppertage und Firmenbesuche inklusive Sozialcoaching, und zwar ab der letzten Schulstufe für Jugendliche sowohl mit als auch ohne Migrationshintergrund. "move on" soll so rasch als möglich im Regelsystem verankert werden.

"Das ist nur ein ganz kleiner Auszug aus dem Programm der Stadt an Jugendliche. Wenn man hier von 'Stillstand' reden kann, dann wohl nur im Zusammenhang mit den Wahrnehmungsfähigkeiten von Kollegin Ekici", sagt Nurten Yilmaz.
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