Leichtfried: Unterstützung für Angehörige von Flugzeugunfall-Opfern durchgesetzt

SPÖ-EU-Delegationsleiter freut sich über verbesserten Datenschutz

Wien (OTS/SK) - Bei der Abstimmung über die Untersuchung und Verhütung von Unfällen und Störungen in der Zivilluftfahrt konnten heute im Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments weitreichende Verbesserungen durchgesetzt werden. "Künftig ist die Möglichkeit vorgesehen, dass Flugpassagiere bei der Reservierung eine Kontaktperson für den Fall eines Unfalls angeben können", erläutert Jörg Leichtfried, SPÖ-EU-Abgeordneter im Verkehrsausschuss. ****

Wenn sich ein Unfall ereignet, gehen bei der Luftfahrtgesellschaft Tausende von Anrufen ein, und es ist oft schwierig, die Person zu ermitteln, die darüber zu unterrichten ist, dass ein Passagier vermisst wird. Diese Zeit der Unsicherheit ist für die Angehörigen der Opfer sehr schmerzhaft. "Daher werden Luftfahrtunternehmen auch verpflichtet werden, eine Liste von Flugpassagieren innerhalb einer Stunde nach Eintritt des Unfalls zur Verfügung zu stellen. Wir haben im Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments dazu auch die organisatorischen Fragen abgeklärt", erklärt Leichtfried.

Er setzte sich vor allem auch für einen stärkeren Schutz der Daten ein, welche für die Untersuchungen und Aufklärung verwendet werden und freut sich, dass eine Balance zwischen Persönlichkeitsrechten und bestmöglicher Aufklärung erreicht wurde. (Schluss) gd/mp

Rückfragehinweis: Markus Wolschlager, SPÖ-Delegation im Europäischen Parlament, +32 (484) 127 331 bzw. markus.wolschlager@europarl.europa.eu

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0002