- 01.06.2010, 13:43:21
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ÖH: Sparen im tertiären Sektor gefährdet Zukunft
Universitäten werden in den Ruin getrieben
Wien (OTS) - "Die Universitäten sind bereits seit Jahrzenten
chronisch unterfinanziert - die ab 2013 geplanten Kürzungen der
Unibudgets werden den Universitäten den Todesstoß versetzen", zeigt
sich Sigrid Maurer vom Vorsitzteam erschüttert.
"Obwohl sich alle - auch die Regierung und die Ministerin - klar zu
einer Erhöhung der AbsolventInnenquote und zum 2%-BIP-Ziel bekennen,
wird der Sparstift angesetzt, der diese Ziele verunmöglicht - das ist
nicht nur absurd, sondern auch eine ernsthafte Gefahr für die Zukunft
Österreichs", sagt Thomas Wallerberger vom Vorsitzteam. Auch die
Uniko ist gefordert: "Neben dem Einsatz für ein höheres Budget muss
die Uniko endlich die Bedeutung der Lehre anerkennen und von ihrem
Exzellenzprogramme-Wahn abrücken", ergänzt Eva Maltschnig,
ÖH-Generalsekretärin.
"Alle Beteiligten müssen gemeinsam für die Ausfinanzierung der
Universitäten eintreten. Karl sollte sich ein Beispiel an ihrer
deutschen Kollegin nehmen, die 12 Mrd. Euro mehr für Bildung fordert.
Die von Österreich geplanten Einsparungen werden die Universtäten
und die Zukunft Österreichs jedenfalls in den Ruin treiben", sind
sich Thomas Wallerberger und Sigrid Maurer einig.
Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Pia Kranawetter, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 211
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at
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