ÖH: Sparen im tertiären Sektor gefährdet Zukunft

Universitäten werden in den Ruin getrieben

Wien (OTS) - "Die Universitäten sind bereits seit Jahrzenten chronisch unterfinanziert - die ab 2013 geplanten Kürzungen der Unibudgets werden den Universitäten den Todesstoß versetzen", zeigt sich Sigrid Maurer vom Vorsitzteam erschüttert.

"Obwohl sich alle - auch die Regierung und die Ministerin - klar zu einer Erhöhung der AbsolventInnenquote und zum 2%-BIP-Ziel bekennen, wird der Sparstift angesetzt, der diese Ziele verunmöglicht - das ist nicht nur absurd, sondern auch eine ernsthafte Gefahr für die Zukunft Österreichs", sagt Thomas Wallerberger vom Vorsitzteam. Auch die Uniko ist gefordert: "Neben dem Einsatz für ein höheres Budget muss die Uniko endlich die Bedeutung der Lehre anerkennen und von ihrem Exzellenzprogramme-Wahn abrücken", ergänzt Eva Maltschnig, ÖH-Generalsekretärin.

"Alle Beteiligten müssen gemeinsam für die Ausfinanzierung der Universitäten eintreten. Karl sollte sich ein Beispiel an ihrer deutschen Kollegin nehmen, die 12 Mrd. Euro mehr für Bildung fordert. Die von Österreich geplanten Einsparungen werden die Universtäten und die Zukunft Österreichs jedenfalls in den Ruin treiben", sind sich Thomas Wallerberger und Sigrid Maurer einig.

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