Arbeitsmarkt - SP-Krotsch: Unterstützung berufstätiger Frauen vorbildhaft

Stadt Wien kämpft um jeden Arbeitsplatz, dabei gibt es keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen

Wien (OTS/SPW-K) - "Die Stadt Wien kämpft um jeden Arbeitsplatz.
So sind in der Stadt Wien unter Bürgermeister Michael Häupl seit 1996 127.000 versicherte Beschäftigungsverhältnisse entstanden. Unser erklärtes Ziel ist es, die Menschen dabei zu unterstützen in langfristigen und existenzsichernden Beschäftigungsverhältnissen zu kommen und zu bleiben. Das gilt ganz besonders für Frauen, und zwar deshalb, weil es leider noch immer oft die Frauen sind, die zugunsten der Familie auf Vollzeitjobs verzichten. Es ist uns daher ein besonderes Anliegen, Frauen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und ihnen dabei zu helfen, einen Job zu finden, der dies gestattet", kommentiert heute, Dienstag, die SPÖ Wien-Frauensekretärin, Gemeinderätin Nicole Krotsch eine Aussendung der Wiener Grünen. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sei die Unterstützung der Frauen am Arbeitsmarkt für die Wiener SPÖ Frauen ein zentrales Anliegen.

Mit nachfragewirksamen Ausgaben in der Höhe von rund 4,5 Milliarden Euro hat Wien mit antizyklischen Ausgaben erfolgreich gegen die Krise gekämpft. "Durch das Sparen in besseren Zeiten, kann die Stadt Wien nun - in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten -Impulse zur Stärkung der Wirtschaft und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze setzen und gezielt aus der Krise heraus investieren", unterstreicht die Gemeinderätin. Auch biete Wien als einziges Bundesland mit dem Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) umfangreiche Programme, die auch speziell auf Frauen zugeschnitten sind, um beispielsweise nach der Karenz rasch wieder in den Beruf einsteigen zu können. Zudem konzentriere sich die Stadt Wien auf Unterstützung des Arbeitsmarktes in jenen Tätigkeitsfeldern, in denen es trotz Krise hohe Nachfrage gibt - etwa im Sozialbereich. "Deshalb sucht der Wiener Arbeitnehmerförderungsfonds (waff) derzeit 300 Personen, die eine Ausbildung zum Heimhelfer machen wollen. Dies ist ein besonderer Schwerpunkt der waff-Arbeitsstiftungen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben schon vor Beginn der dreimonatigen Schulung eine fixe Jobzusage", so Krotsch.

"Der, erst letzte Woche, erschienene Frauenbericht zeigt deutlich, dass Wien aufgrund dieser aktiven Arbeitsmarktpolitik die höchste Frauenerwerbsquote hat, Frauen das höchste Einkommen beziehen und die Lohnschere am geringsten auseinander geht. Mit der Einführung des Gratiskindergartens, den die ÖVP mittlerweile wieder zurücknehmen will, haben wir einen weiteren wichtigen Schritt zur Selbstbestimmung von Frauen gesetzt", informiert Krotsch. Mit vielen Maßnahmen unterstütze Wien schon im jungen Alter die Mädchen und jungen Frauen bei der Berufswahl und bei der Suche entsprechender Ausbildungsplätze. "Dazu gehören etwa der Wiener Töchtertag oder die Wiener Ausbildungsgarantie, um nur zwei ganz wichtige Beispiele zu nennen", so Krotsch.

Zudem vereinfache das nahezu flächendeckende, qualitätvolle Kinderbetreuungsangebot in Wien die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Wien. Der stetige Ausbau von Betreuungsplätze und maßgeschneiderte Kinderbetreuungsangebote, die die Lebensrealitäten der Wienerinnen und Wiener anerkennen, unterstütze maßgeblich Familien und besonders die Mütter. "Denn damit wird nicht nur die beste Ausbildung der Kinder von klein auf garantiert, sondern gleichzeitig die Erwerbstätigkeit und Selbstständigkeit der Frauen ermöglicht", erklärt Krotsch abschließend. (Schluss) lok

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