BZÖ-Petzner: Canori bestätigt Versagen der Politik bei Lizenz für SK Austria Kärnten

FPK, SPÖ und ÖVP haben Schiedsgericht Steilvorlage für Lizenzverweigerung geliefert und bleiben auch jetzt weiter untätig

Klagenfurt (OTS) - "Als man sich durchgerungen hatte, das Geld locker zu machen, war es zu spät. Mit Zusagen konnte die Liga nichts anfangen. Ich habe vergeblich vor dem Szenario gewarnt, das nun leider eingetroffen ist." Mit diesen deutlichen Worten hat der Präsident des SK Austria Kärnten, Mario Canori, heute in einer Tageszeitung auf das Versagen der Politik beim SK Austria Kärnten hingewiesen. Darauf macht der geschäftsführende Kärntner BZÖ-Bündnisobmann NRAbg. Stefan Petzner aufmerksam und betont:
"Hätten die regierenden Politiker in Stadt und Land nicht Monate gezaudert, es würde den SK Austria Kärnten noch geben! Da nutzt es nichts, die Schuld auf das Schiedsgericht zu schieben und Verschwörungstheorien zu wälzen. Die Wahrheit nämlich ist: FPK, SPÖ und ÖVP haben dem Schiedsgericht erst die Steilvorlage dafür geliefert, dem Klub die Lizenz zu verweigern."

"Dass man nun aber weiter untätig bleibt und die rot-schwarz-blauen Regierungspolitiker keine Silbe verlauten lassen, geschweige denn einen Plan haben, wie es mit Verein und Stadion nun weitergehen soll, das schlägt dem Fass den Boden aus", sagt Petzner weiter und erinnert daran, wie viele Millionen bereits in den Verein und das Stadion geflossen sind. "Die Regierungspolitiker von Stadt und Land müssen sich sofort an einen Tisch setzen und nach Lösungen suchen, bevor weiterer Schaden passiert. Durch abwarten und Tee trinken wird die Situation nicht besser!"

In jedem Fall müsse eine Fortführung des Klubs geprüft werden. Petzner: "Was kostet es tatsächlich, den Wiederaufstieg in die erste Spielklasse zu schaffen? Das muss zuerst verlässlich geklärt und dann gemeinsam entschieden werden." Gleiches gelte für das Stadion wo es gelte, Ausbau und vor allem Betrieb sicher zu stellen.

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