Im Dienste der älteren Generation Festakt des Seniorenrats im Parlament

Wien (PK) - Heute begeht der Seniorenrat festlich sein
zehnjähriges Jubiläum als Sozialpartner. Aus diesem Anlass lud Nationalratspräsidentin Barbara Prammer heute Mittag zu einer Festveranstaltung ins Hohe Haus. So prominent wie das Publikum
waren denn auch die Rednerinnen und Redner, die bei dieser Gelegenheit das Wort ergriffen.

Nach Prammers Begrüßungsansprache sprachen der Präsident des Seniorenrates Andreas Khol (V) und der Vizepräsident des Rates Edwin Tiefenbacher (F). Grußworte wurden unter anderem von AK-Präsident Herbert Tumpel und dem Vizepräsidenten der WKÖ Hans Jörg Schelling übermittelt, ehe sich die Spitze der Republik zum verdienstvollen Wirken des Seniorenrates äußerte.

So würdigten die Arbeit dieser zur Institution gewordenen Einrichtung der Reihe nach ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf, die stellvertretende Klubvorsitzende der SPÖ Renate Csörgits, Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, Sozialminister Rudolf Hundstorfer, Vizekanzler Josef Pröll, Bundeskanzler Werner
Faymann und schließlich - im Rahmen der eigentlichen
Festansprache - Bundespräsident Heinz Fischer.

In ihrer Begrüßung erklärte Prammer, dass erst gestern Jugendliche hier im Rahmen einer Veranstaltung aktiv gewesen
seien. Dass nun heute der Seniorenrat hier tage, beweise eindrucksvoll, dass das Parlament ein Haus der Generationen ist.
Der Seniorenrat, so fuhr die Präsidentin fort, sei eine maßgebliche Institution in diesem Lande, die viel dazu beitrage, dass alle Menschen gehört würden, vertrete er doch mit Engagement und Hingabe die Interessen der älteren Generation.

Doch spreche sich der Seniorenrat auch aus Überzeugung für eine Generationensolidarität aus, denn diese sei ein Grundgedanke in einer demokratischen Gesellschaft. Dazu komme der Erfolgsweg der Sozialpartnerschaft, für den uns das Ausland nach wie vor
beneide.

Der Seniorenrat vereinbare Interessenvertretung mit dem
Gemeinwohl und erhebe das Wort im Sinne einer Verteilungsgerechtigkeit, die dem Land auch in Hinkunft
Stabilität garantieren werde. Die Präsidentin dankte dem Seniorenrat schließlich für die in den letzten zehn Jahren geleistete Arbeit und wünschte ihm gleichzeitig viel Erfolg für die nächsten zehn Jahre, was sie mit der Versicherung verknüpfte, dass das Parlament dem Seniorenrat auch zukünftig offenstehen werde.

Anwalt der älteren Bevölkerung

Dem Österreichischen Seniorenrat obliegt die gesetzliche Interessenvertretung von etwa 2 Millionen Seniorinnen und
Senioren in Österreich. Als Dachverband der großen Pensionisten-und Seniorenorganisationen dient er als überparteiliches Gesprächsforum für alle Angelegenheiten, die ältere Menschen betreffen, und gewährleistet eine starke Vertretung aller
Senioren.

Der Österreichische Seniorenrat bezweckt die Vertretung,
Förderung und Wahrung der gemeinsamen Interessen aller österreichischen Senioren. Durch Aussprachen, Erfahrungs- und Meinungsaustausch untereinander und mit Interessenvertretungen anderer Bevölkerungsgruppen will er zur Lösung von Altenproblemen beitragen.

Der älteren Generation sollen ihren Bedürfnissen entsprechend
alle wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Einrichtungen zugänglich gemacht werden, außerdem nimmt der Seniorenrat zu Fragen der Sozial-, Alten- und Gesundheitspolitik Stellung und bringt bei gesetzgebenden Körperschaften, Ämtern und Behörden Lösungsvorschläge ein. (Schluss)

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