Moser zu Postamtsschließungen: Bures für Kahlschlag im ländlichen Raum verantwortlich

Grüne fordern versprochene Ersatzlösungen

Wien (OTS) - "Ministerin Bures fördert durch ihr Postmarktgesetz den Kahlschlag der Post-Infrastruktur am Land", kritisiert die Infrastruktursprecherin der Grünen, Gabriela Moser. Zahlreiche Postämter im ländlichen Raum werden derzeit ersatzlos zugesperrt. Jetzt setzt die halbprivatisierte Post AG ihr Schließungskonzept rigoros durch, denn die von den Grünen kritisierte Regelung des Postmarktgesetzes mit der 'zumutbaren' 10-km-Distanz zum nächsten Postamt bzw. zur nächsten Postdienststelle am Land wird nun rücksichtslos durchgezogen. Oft fehlt auch die Information der Bevölkerung und Bürgermeister vor Ort.

Die Post AG versprach genauso wie die Ministerin, dass kein Postamt ohne Ersatz durch einen Postpartner zugesperrt wird. "Damit wurden die Betroffenen nur zum Narren gehalten. Nun erfolgt die ersatzlose Streichung", kritisiert Moser. Völlig negiert wird dabei, dass das Post-Volksbegehren trotz widriger Umstände hunderttausende Unterschriften erhielt. Die Grünen fordern eine Novelle des Postmarktgesetzes, um ersatzlose Schließungen zu verhindern.

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