FPÖ-Neubauer: Prammer macht Seniorenrats-Festakt zur rot-schwarzen Proporz-Veranstaltung

Anliegen der Senioren werden von den Regierungsverantwortlichen trotz Sozialpartnerschaft ignoriert

Wien (OTS) - "Die Einladungspolitik von Nationalratspräsidentin Prammer für den heutigen Parlaments-Festakt anlässlich 10 Jahre Seniorenrat als Sozialpartner ist ein Rückfall in die finstersten Zeiten des rot-schwarzen Proporzes", kritisiert heute der freiheitliche Seniorensprecher NAbg. Werner Neubauer. Abgesehen von der Begrüßung, bei der auch der Präsident des freiheitlichen Seniorenrings, Dr. Edwin Tiefenbacher, ein paar Worte verlieren darf, sind nur SPÖ- und ÖVP-Politiker als Redner vorgesehen. Die Ansprachen sind mit der stellvertretenden SPÖ-Klubobfrau Csörgits, Sozialminister Hundstorfer und Bundeskanzler Faymann auf der roten Seite sowie ÖVP-Klubobmann Kopf, Wirtschaftsminister Mitterlehner und Vizekanzler Pröll auf der schwarzen Seite brüderlich aufgeteilt.

Für Neubauer stellt das eine Missachtung der freiheitlichen Senioren dar, die auch im laufenden Betrieb des Seniorenrats schlecht repräsentiert seien: "Ich fordere daher neben Karl Blecha und Andreas Khol einen dritten Präsidenten des Seniorenrats. Die Funktionen sollen nach dem Wahlergebnis der letzten Nationalratswahl vergeben werden. Damit stünde den Freiheitlichen ein Präsidentenamt zu."

Neubauer zeigt sich auch enttäuscht über den geringen Einfluss des Seniorenrats auf die Politik. "Unter der Ägide von Blecha und Khol geschieht leider wenig Positives für die ältere Generation. Die Vorschläge des Seniorenrats werden kaum ernsthaft diskutiert, sondern vom zuständigen Sozialminister überwiegend ignoriert. Unter diesen Umständen ist es eine reine Beruhigungstablette, wenn der Seniorenrat als Sozialpartner bezeichnet wird", so der FPÖ-Seniorensprecher. Neubauer fordert daher die Regierungsverantwortlichen auf, die Anliegen der Senioren endlich ernst zu nehmen und dem Seniorenrat mehr Rechte zu verleihen: "Ansonsten kann man diese einseitige Form der Sozialpartnerschaft getrost wieder beenden."

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