FPÖ-Karlsböck: Unverschämter Postenschacher im Gesundheitsministerium

Wien (OTS) - Als "unverschämten Postenschacher", bezeichnete heute der freiheitliche Ärztesprecher NAbg. Dr. Andreas Karlsböck, die von der APA aufgedeckte Umfärbeaktion im Gesundheitsministerium. "Diese Umgliederung ist weder fachlich, noch sachlich gerechtfertigt, sondern reine Polit-Agitation", so Karlsböck.

Besonders gravierenden Unsinn verursache Stöger bei der Umbesetzung der "Unroten" Sektionschefs, zeigte Karlsböck auf. Hier würden Mediziner durch Juristen ersetzt! "Einen ulkigeren Streich hätten sich nicht einmal die Schildbürger ausdenken können", kritisierte Karlsböck. Man müsse kein Experte sein, um zu erkennen, dass dies für das Gesundheitswesen Österreichs keinen Fortschritt darstelle, wenn im Ministerium Ärzte durch Juristen ersetzt würden, so Karlsböck, der Stöger aufforderte Aktionen diese Art zu unterlassen.

Bewusst politisch entsorgt werde - wie die APA berichtet - hingegen der fachlich hervorragende Bundesdrogenkoordinator, der sich in der Vergangenheit offenbar zu oft gegen liberale Tendenzen in der Drogenpolitik geäußert hatte, kritisierte Karlsböck. Damit setze der oberste Hüter der Volksgesundheit - der Herr Bundesminister - ein völlig falsches Zeichen hin zu mehr Drogenmissbrauch und hin zur leichteren Verfügbarkeit gefährlicher Substanzen. "Bei der nächsten Statistik der Drogentoten wird Stöger sein ?Werk? bewundern können", so Karlsböck.

Stöger sei zwar nicht der erste rote Minister, der versuche sein Ressort monocolor zu gestalten, er sei jedoch derjenige, der es am ungeschicktesten und brutalsten mache, zeigte sich Karlsböck vom anfänglich sympathischen Stöger, der nun sein wahres Gesicht zeige, zutiefst enttäuscht.

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