LH Dörfler fordert Aberkennung des Asylstatus für tschetschenische Prügelbande

Kriminellen Handlungen von Asylwerbern und Asylberechtigten wird Riegel vorgeschoben - Aufteilung von Asylwerbern auf Bezirke erfolgt ausgewogen - Villach wird nicht benachteiligt

Klagenfurt (OTS/LPD) - In Reaktion auf die aktuellen Vorkommnisse
um brutale Übergriffe einer tschetschenischen Prügelbande versicherte heute, Montag, Flüchtlingsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler, dass das Land Kärnten alles unternehmen werde, um dieser in ihrem Treiben einen Riegel vorzuschieben. Wie nun bekannt geworden sei, handle es sich bei den vier Männern nicht um Asylwerber, sondern um bereits Asylberechtigte. Daher wurde umgehend beim Bundesasylamt einen Antrag auf ein Aberkennung des Asylstatus gestellt. "Wer das Gastrecht missbraucht, muss das Land verlassen. Das Bundesasylamt wird daher ein Asyl-Aberkennungsverfahren gegen die Männer einleiten", sagte Dörfler.

Bezüglich der Zuteilung von Asylwerbern stellte Dörfler fest, dass die von Bürgermeister Helmut Manzenreiter geäußerten Behauptungen, die Stadt Villach bekomme "die meisten Tschetschenen zugewiesen" vollkommen falsch sei. "In Kärnten werden die Asylwerber anhand der Einwohnerquoten und vorhandenen Quartiere auf die Bezirke aufgeteilt. In den Rahmenbedingungen zur Unterbringung von Fremden in Kärnten wurde festgehalten, dass durch eine Orientierung an den Bezirksquoten eine möglichst ausgewogene Verteilung angestrebt werden soll", erklärte Landeshauptmann Dörfler, der Manzenreiter daran erinnert, dass er selbst diese Bestimmung im Städte- und Gemeindebund unterzeichnet habe.

Das Flüchtlingsreferat des Landes Kärnten sei sowohl bei der Suche nach adäquaten Unterkünften, als auch bei der tatsächlichen Zuteilung um Ausgewogenheit zwischen den einzelnen Bezirken bemüht. "Eine absichtliche Benachteiligung der Stadt Villach weise ich letztmalig entschieden zurück", unterstreicht Dörfler.

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