Facebook verlassen? Nein, sondern sinnvoll und positiv nutzen!

Jugendliche zeigen beim World Summit Youth Award wie das funktioniert

Salzburg (OTS) - Heute, 31. Mai, ist der "quit facebook day". Eine amerikanische Initiative hat es sich zum Ziel gesetzt, möglichst viele Menschen zum Austritt aus Facebook zu bewegen. Der Grund:
Missachtung von Datenrechten. Dass Facebook jedoch eine wichtige und sinnvolle Plattform ist, um sozial engagierte Menschen weltweit zu vernetzen, beweist Mathias Haas, Gewinner des World Summit Youth Award 2009.

Laut einer aktuellen Studie des Instituts für Jugendkulturforschung und Kulturvermittlung nutzen fast 40% der jungen ÖsterreicherInnen Facebook als Kommunikations- und Eigenpräsentations-Tool. Sie fühlen sich bei der möglichen Veröffentlichung ihrer angegebenen Daten recht sicher - haben aber bei näherem Hinsehen elementare Defizite beim Wissen um die Sicherheitseinstellungen.

Soll das ein Anlass sein, Facebook den Rücken zu kehren? "Nein", so Mathias Haas, Jus-Student aus Salzburg, "wichtig ist es zu erkennen welche Möglichkeiten und Potentiale in den neuen Medien und sozialen Plattformen wie Facebook, Twitter, YouTube und Co. stecken. Sie helfen Menschen mit gleichen Interessen oder Problemen sich weltweit zu vernetzten und Informationen direkt auszutauschen. Es kommt nur darauf an sie richtig zu nutzen." "Außerdem", so Haas, "haben die Facebook-Gründer wegen der massiven Kritik jetzt enorme Verbesserungen im Datenschutz umgesetzt".

Der junge Multimedia-Designer muss es wissen, ist doch seine Facebook-Applikation "Intercultural" im letzten Jahr von der internationalen WSYA Jury als "one of the best practice in e-content and technological creativity" ausgezeichnet worden. Er verwendet Facebook und Social Communities hauptsächlich zum Pflegen interkultureller Freundschaften und für sein soziales Engagement. Gemeinsam mit seinem Kollegen Stephan Hamberger ist er Initiator und Entwickler mehrerer prämierter Web 2.0 Applikationen wie: Findia09 (www.findia09.com), "Intercultural" und Youth Award Friends (http://friends.youthaward.org).

WSYA-Vorstand Prof. Peter A. Bruck dazu: "Social communities sind aus dem Leben engagierter Jugendlicher nicht mehr weg zu denken. Beim World Summit Youth Award findet sich eine Gruppe von jungen Menschen aus der ganzen Welt zusammen, die sowohl technologisch äußerst innovativ sind, gleichzeitig aber ihre Kreativität und ihre Energie dafür einsetzen, dass die Welt gerechter wird und die UN Millenniums-Entwicklungsziele mit Leben erfüllt und durch konkrete Initiativen erreicht werden."

Prof. Peter A. Bruck und Mathias Haas waren heute Vormittag bei einer Pressekonferenz des Landes Salzburg zum Thema "Generation Web 2.0: Chancen und Herausforderungen von Online-Social-Communities" als Experten geladen. Die Youth Award Friends-Plattform wurde den anwesenden Journalisten und Experten als positives Beispiel für sinnvolle Web 2.0 Nutzung vorgestellt. Jugendliche, die ihre Projekte beim WSYA Wettbewerb einreichen, können diese dort vorab präsentieren und von der Community bewerten lassen, in Foren diskutieren und sich international vernetzen. Über eine direkte Facebook-Verbindung können sie ihre Freunde zur YA-Plattform einladen und zu aktiven Mitgliedern des WSYA Netzwerkes machen.

WORLD SUMMIT YOUTH AWARD: EINREICHUNGEN BIS 20. JUNI 2010

Der World Summit Youth Award (WSYA) mobilisiert bereits zum dritten Mal junge Leute in allen UN Mitgliedsstaaten, Internet und Mobiletelefonie aktiv zur Erreichung der UN-Millenniums-Entwicklungsziele einzusetzen. Der globale Wettbewerb wird vom Salzburger Internationalen Zentrum für Neue Medien in Zusammenarbeit mit UN Organisationen, verschiedener Regierungen und NGOs, sowie der Unterstützung von internationalen Firmen organisiert.

Junge Multimedia-Designer, Software-Entwickler, Journalisten und Kreative unter 30 Jahren sind aufgerufen bis 20. Juni 2010 ihre Online-Projekte auf www.youthaward.org einzureichen.
Die WSYA Winners Events finden vom 18. - 22. September 2010 in New York City statt.

Rückfragen & Kontakt:

ICNM, Maria Eschlböck, +43-662-630480 | wsya@icnm.

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