FPÖ-Jannach: Weltmilchtag - Handeln statt reden!

Wien (OTS) - "Es müssen auf europäischer und nationaler Ebene endlich Maßnahmen gesetzt werden, die den österreichischen Milchbauern ein Überleben sichern", fordert FPÖ-Agrarsprecher NAbg. Harald Jannach endlich ein klares Konzept für den aus den Fugen geratenen Milchmarkt. "Die ab 2013 vorgesehene Abschaffung der Milchkontingente ist ein absoluter Sündenfall der europäischen Agrarpolitik", so Jannach, der sich wiederholt und vehement gegen eine Abschaffung der Milchkontingente ausspricht.

"Nur mit einer strengen europaweiten Mengensteuerung kann man einen für die Bauern zufriedenstellenden Milchpreis erzielen und damit die Landwirtschaft in den vielen geographisch benachteiligten Gebieten in Österreich erhalten", erklärt Jannach. Als hilflosen Versuch von der eigenen Unfähigkeit abzulenken, betrachtet Jannach die Aussagen von Bauernbund-Chef Fritz Grillitsch, der die Handelsketten und Molkereien auffordert, einen höheren Milchpreis zu zahlen. "Auf die Handelsketten zu schimpfen und ihnen gleichzeitig - wie im Fall der Hofer KG - hunderttausende Euro an Agrarförderungen nachzuschmeißen, ist einfach verlogen", so der freiheitliche Agrarsprecher.

Ebenso skandalös und peinlich für Landwirtschaftsminister Berlakovich und die Bauernbundfraktion im Nationalrat sei die Zustimmung zu den massiven Kürzungen im nationalen Agrarbudget. "Selbst Bauernbund-Direktor Abentung erklärte, dass diese Kürzungen 90.000 Bauern die Existenz kosten werden", so Jannach, der bedauert, dass die Bauernbund-Nationalräte und der Landwirtschaftsminister trotz vorheriger Ankündigung von massivstem Widerstand gegen die Pläne des Finanzministers "noch im Liegen umgefallen sind und die Bauern im Stich gelassen haben".

"Eine strenge Mengensteuerung für Milch, ein Spekulationsverbot von Agrarrohstoffen auf den internationalen Börsen und eine Umstellung des derzeit höchst ungerechten Fördersystems - weg von der Flächen-und Mengenförderung hin zur Arbeitsplatzunterstützung - in der Landwirtschaft sind Maßnahmen, die den Landwirten wieder ein faire Chance und damit eine Freude an ihrer Arbeit geben würden", so Jannach abschließend.

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