FP-Madejski: Wiener Wohnen Hausbetreuungs GmbH hat aus Kontrollamtsbericht nichts gelernt

Wien (OTS/fpd) - Die Wiener Wohnen Hausbetreuungs GmbH habe aus
dem Kontrollamtsbericht vor einem Jahr offensichtlich nichts gelernt. Als hätte es diesen nicht gegeben, werde einfach weiter gefuhrwerkt wie bisher, kritisiert heute der Gemeinderat der FPÖ-Wien, LAbg. Dr. Herbert Madejski im Zuge der Gemeinderatsdebatte.

So würden weiterhin drei neue Kehrmaschinen im Wert von 180.000 Euro ungenützt in einem Lager verweilen. Außerdem stünden zehn bis 15 Traktoren noch immer mit Winterausrüstung nutzlos herum. Weiters komme es zu einer Kostenexplosion für neue Lagerhallen von 100 Prozent! Auch finde wieder, entgegen den Empfehlungen des Kontrollamts, für 400 Gemeindebauten eine Ausschreibung für Subunternehmen für den kommenden Winterdienst statt, was zu Lasten der Mieter gehe, kritisiert Madejski.

Madejski bezeichnete es zudem als skurril, dass bei den stattgefundenen Betriebsratswahlen, die gewerberechtlichen Geschäftsführer selbst kandidierten, was der Betriebsratswahlordnung widerspreche. Besonders skandalös sei jedoch die Kostenexplosion des Personalaufwands, die laut Bilanz 2009 von 14 auf unglaubliche 27 Millionen Euro anstieg. Insbesondere die Position des Leihpersonals -die teuerste Variante von Mitarbeitern - stieg von 63.000 Euro im Jahr 2008 auf 785.000 Euro 2009. Auch diese gehe einzig zu Lasten der Mieter.

Madejski fordert Stadtrat Ludwig daher auf, als Eigentümervertreter von Wiener Wohnen raschest die leider wieder eingerissenen Unsitten mit eisernem Besen auszumisten. Abschließend sei es durchaus auch interessant, dass sich der Aufsichtsrat offensichtlich weigere, der Geschäftsführung auf Grund der Bilanz 2009 eine Entlastung zuzugestehen, so Madejski abschließend. (Schluss) hn

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