Frequentis und Terminal Freudenau mit Red Arrow ausgezeichnet

Infrastrukturinitiative Future Business Austria würdigt Leistungen für Wiener Infrastruktur

Wien (OTS) - Im Rahmen der Präsentation des Wiener Future Business Austria Infrastrukturreports 2010 in den Räumlichkeiten der Österreichischen Kontrollbank erfolgte die Verleihung der Red Arrows, die für besondere Verdienste um die Wiener Infrastruktur verliehen wurden. Heurige Preisträger sind das österreichische Hightech-Unternehmen Frequentis und das gemeinsame Projekt Terminal Freudenau der ÖBB-Infrastruktur AG und dem Wiener Hafen. Die Übergabe der Auszeichnungen wurde von Wiens Wirtschaftskammerpräsidentin KR Brigitte Jank, DI Rudolf Schicker, Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr in Wien und David Ungar-Klein, dem Initiator von Future Business Austria, vorgenommen.

Frequentis: Stütze des Forschungsstandortes

Die Frequentis AG erhält den Red Arrow aufgrund ihrer Leistungen für die Forschungsinfrastruktur in Wien. Das österreichische Hightech-Unternehmen verfügt über ein weltweit agierendes Netz an Tochtergesellschaften sowie über Regional Offices und Vertretungen in über 50 Ländern. Frequentis zeichnet sich durch hohe Technologieorientierung und Innovationskraft aus. Eine eigene Abteilung beschäftigt sich sogar mit Forschung und Entwicklung zur Mensch-Maschine-Schnittstelle. Bei Frequentis zeigt sich der enge standortpolitische Zusammenhang zwischen Forschung, Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit.

Dr. Hannes Bardach, Geschäftsführer der Frequentis AG, freute sich sehr über die Auszeichnung und erklärte, worin der Erfolg des Unternehmens liegt: "Rund 70% unserer MitarbeiterInnen sind TechnikerInnen und SpezialistInnen, 12% des Umsatzes fließen jährlich in F&E-Aktivitäten. Von großer Bedeutung sind auch Forschungskooperationen im nationalen und internationalen Bereich. Hier bringt der Standort Wien eine Vielzahl an Vorteilen: zum einen durch seine exzellenten Universitäten und Forschungseinrichtungen, zum anderen als attraktiver Standort auch für andere Hightech-Unternehmen und internationale Institutionen."

Terminal Freudenau: Wegweisend trimodal

Das Projekt Terminal Freudenau wurde mit einem Red Arrow bedacht, weil dessen Trimodalität (Straße/Schiene/Schifffahrt) wegweisend für die Weiterentwicklung der österreichischen Verkehrsinfrastruktur ist. Mit der Erweiterung des Terminals und dem Ausbau von modernen Umschlagseinrichtungen kann der Wiener Hafen seine heutigen Kapazitäten mehr als verdoppeln und seine Kompetenz als Güterverkehrsdrehscheibe in Richtung Osteuropa und darüber hinaus festigen. Zudem wird damit ein wesentlicher Beitrag zur Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die umweltfreundliche Schiene geleistet.

Die Auszeichnung wurde von Dr. Herbert Szirota, Kaufmännischer Geschäftsführer des Wiener Hafens und KR Mag. Walter Edinger, Projektverantwortlicher und Geschäftsführer der Wiencont Containerterminal GmbH, sowie von Ing. Mag. (FH) Andreas Matthä, Vorstandssprecher der ÖBB-Infrastruktur AG entgegengenommen. Der Projektkoordinator Andreas Vodik wurde bei der Veranstaltung von Ing. Christian Merwart-Bauer vertreten.

Ing. Mag. (FH) Andreas Matthä, Vorstandsdirektor der ÖBB-Infrastruktur AG, betont: "Die Verknüpfung von Schiene, Straße und Wasserwegen ist von besonderer Bedeutung für den Güterverkehr. Der Güterterminal Freudenau, der mit dem Red Arrow ausgezeichnet wurde, ist ein Beispiel für best practice und unsere Bemühungen in diese Richtung."

Dr. Herbert Szirota, Geschäftsführer des Wiener Hafen, unterstreicht die Notwendigkeit des Projektes: "Mit dem Ausbau des Kombiterminals Freudenau wurde ein großer Schritt zur Festigung des Wirtschaftsraums Wien als Logistik-Knoten umgesetzt."

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