SP-Strobl an VP-Marek: "Entbehrliche Zwischenrufe"

Wien (OTS/SPW-K) - Als "entbehrliche Zwischenrufe" bezeichnet
heute, Montag, der Wirtschaftssprecher der SPÖ Wien, Gemeinderat Fritz Strobl die Aussagen der VP-Klubobfrau Marek. "Die ÖVP zitiert immer nur ein Ranking und es ist schon auffallend, dass eben dieses eine Ranking zugleich das einzige ist, in dem Wien generell schlecht abschneidet. Die Wahrheit ist aber, und das sagen uns alle internationalen und nationalen Analysen, dass Wien auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten der Wirtschaftsmotor Österreichs bleibt. Die Stadt Wien verzeichnet österreichweit die meisten Unternehmensneugründungen, weist mit großem Abstand das höchste BIP pro Kopf aus und verfügt darüber hinaus über 90% der kaufkräftigsten Bezirke Österreichs. Auch im EU-Vergleich sind wir in Sachen Wirtschaftsleistung seit Jahren unter den Top-10. Obwohl all diese Fakten auf dem Tisch liegen und jederzeit und für jedermann leicht überprüfbar sind, behält Marek ihre Scheuklappen an und redet den Wirtschaftsstandort Wien schlecht."

Wien sei und bleibe auch beliebter Standort für internationale CEE-Headquarter. 2009 eröffneten sieben internationale Unternehmen ihre Osteuropazentrale in der Bundeshauptstadt - insgesamt sei die Wiener Region Standort für rund 300 Osteuropazentralen internationaler Konzerne.

Für die Wirtschaftsagentur der Stadt Wien sei die Ansiedlung internationaler Betriebe eine Kernaufgaben, erklärt Strobl und führt aus: "Von der Erstberatung und der Vermittlung passender Büros und Betriebsgrundstücke bis hin zur Hilfe bei behördlichen Angelegenheiten und Informationen zu Fördermöglichkeiten hilft die Wirtschaftsagentur, den Start für Unternehmen in Wien so einfach wie möglich zu machen - und das mit Erfolg wie die Zahlen beweisen."

Fakt sei: Seit dem Jahr 2004 haben die Wirtschaftsagentur Wien und ABA rund 540 internationale Unternehmen in Wien angesiedelt. Dadurch konnten über 4.800 neue Arbeitsplätze geschaffen und Investitionen von 450 Millionen Euro ausgelöst werden. Im Jahr 2004 waren es noch 54 Ansiedlungen in Wien, im Rekordjahr 2008 waren es 119 und im Krisenjahr 98 Unternehmen. Strobl: "Zwei von drei Unternehmen, die sich neu in Österreich ansiedeln, entscheiden sich für Wien und nicht für Oberösterreich."

"Und wenn Frau Marek ein Problem mit der Umbenennung des Wirtschaftsförderungsfonds in Wirtschaftsagentur hat und diese Maßnahme als Steuergeldverschwendung bezeichnet, fällt sie damit ihrer eigenen Parteifreundin Brigitte Jank in den Rücken. Denn diese ist in ihrer Funktion als Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien Mitglied der entscheidenden Gremien und hat die Umbenennung unterstützt. Aber möglicherweise war dies Frau Marek ja gar nicht bewusst", so Strobl.

Zu Mareks Kritik an der Werbeabgabe hält Strobl abschließend fest:
"Dass es hier einen inhaltlichen Nachholbedarf gibt, liegt auf der Hand. Auch die Stadt Wien spricht sich deutlich für eine Abschaffung aus. Das Problem hiermit ist aber die Tatsache, dass bis heute eine bundesweite einheitliche Regelung fehlt. Wenn Marek dies stört, sollte sie sich an ihren eigenen Finanzminister Pröll wenden, denn die Werbeabgabe fällt in seine Kompetenz." (Schluss) lok

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Rathausklub, Presse
Mag. Louis Kraft
Tel.: (01) 4000-81 943
louis.kraft@spw.at
http://www.rathausklub.spoe.at

Fax: (01) 533 47 27-8192

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10005