FPK: Israelischer Botschafter soll wegen Gewalt gegen Gaza-Hilfsflotte einbestellt werden

Strutz: Protestnote des offiziellen Österreich verlangt

Wien (OTS) - "Als unentschuldbaren Akt der Gewalt" verurteilte der FPK-Mandatar Dr. Martin Strutz den massiven Waffeneinsatz durch die israelische Armee gegenüber den Schiffsbesatzungen der Free-Gaza-Flotte mit bis zu 16 Todesopfern. Dieses absolut unverhältnismäßige Vorgehen könne von der internationalen Staatengemeinschaft nicht tatenlos zur Kenntnis genommen werden, und auch das offizielle Österreich dürfe dazu nicht schweigen, so der Sprecher der Kärntner Freiheitlichen im Nationalrat.

"Außenminister Spindelegger soll umgehend den israelischen Botschafter in Wien einbestellen und eine Erklärung einfordern", so der FPK-Mandatar. Österreich müsse Angesichts dieser israelischen Gewalteskalation eine offizielle Protestnote übermitteln, so Strutz weiter. Die jüngste Reise von Vizekanzler Pröll nach Israel habe offensichtlich ihre Wirkung verfehlt, denn die unverhältnismäßige Gewaltanwendung durch die israelische Armee gehe unvermindert weiter. "Sollten sich die Vertreter der Bundesregierung zu keiner angemessenen Erklärung durchringen können, werden die FPK-Abgeordneten im Nationalrat bei der nächsten Sitzung einen entsprechenden Antrag einbringen. Hier darf man nicht einfach wegschauen und schweigen", so Strutz abschließend.

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