ÖSTERREICH: Todeskampf nach Schiffbruch im Atlantik

Steirischer Maschinenbauingenieur trieb sechs Stunden im eiskalten und Hai-verseuchten Wasser und überlebte nur knapp

Wien (OTS) - Über einen spektakulären Unfall auf hoher See, mit fast tödlichem Ende, berichtet die Tageszeitung ÖSTERREICH in ihrer Montagsausgabe. Ein Österreicher und seine aus Mexiko stammende Freundin sanken mit ihrer Jacht 160 km vor der Küste von Puerto Rico. Sie überlebten nur dank Handy und Schwimmwesten.

Der gebürtige Grazer Klaus Weinmüller und seine Freundin Martha Cabada (34) segelten mit ihrer 14 Meter langen "Swan 48" von der amerikanischen Jungferninsel St. Thomas in Richtung Panamakanal. Noch ist unklar, was auf der Höhe von Puerto Rico geschah. Möglicherweise ein Riff oder ein unter Wasser treibender Container schlug jedenfalls ein Leck ins Boot. Innerhalb kurzer Zeit sank das Schiff. Weinmüller und seine Freundin behielten, wie ÖSTERREICH berichtet, die Nerven.

Die beiden alarmierten per Handy die Küstenwache. Die Coastguard riet ihnen Schwimmwesten anzuziehen und abzuwarten. Sechs Stunden harrten der Österreicher und seine Freundin im Hai-verseuchten und nur 14 Grad kalten Wasser aus. Dann kam Hilfe aus der Luft. Ein Helikopter flog das unterkühlte Paar ins nächste Spital nach Puerto Rico, wo sie sich von dem Todeskampf auf hoher See erholen können.

Weinmüller arbeitete früher für BMW und Daimler-Chrysler, ehe er das Kapitänspatent machte und die Karibik zum neuen Lebensmittelpunkt wählte. Auch seine Freundin kommt aus der Autoindustrie.

Rückfragen & Kontakt:

ÖSTERREICH, Chefredaktion
Tel.: (01) 588 11 / 1010
redaktion@oe24.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FEL0001