ÖSTERREICH: Bures kritisiert "personelle Allmachtsfantasie der ÖVP"

SP-Ministerin Bures zum ÖBB-Streit: "Lasse mir von niemand drohen". VP-Kopf: "ÖBB wird Battleground".

Wien (OTS) - In einem Interview mit der Tageszeitung ÖSTERREICH (Sonntag-Ausgabe) kritisiert SP-Verkehrsministerin Doris Bures die "personelle Allmachtsfantasie der ÖVP". Deren Klubchef Karlheinz Kopf habe ihr bei einem Vieraugengespräch "eine ganze Latte von Personalwünschen auf den Tisch geknallt, statt über die Zukunft der Bahn, Reformen oder Einnahmen-Ausfälle bei der Lkw-Maut zu reden".

Wichtigste Personalie für die ÖVP: IV-General Markus Beyrer sollte Aufsichtsratschef der Asfinag werden. Bures erklärt, sie habe Kopf mitgeteilt, dass sie etwa "nichts gegen IV-General Beyrer als Aufsichtsrat in der Asfinag hat. Aber der Aufsichtsrat wählt sich den Vorsitzenden selbst."

Kopf erklärt gegenüber ÖSTERREICH, dass es um ganz andere Fragen gehe: "Die Schlacht um die ÖBB ist eröffnet. Sie wird zum Battleground zwischen sozialistischer Schuldenwirtschaft und konservativer Marktwirtschaft. Wir wollen nicht für diese Unternehmenspolitik mit sinkendem Pensionsantrittsalter und sieben Milliarden Euro aus Steuergeldern pro Jahr zur Verfügung stehen."

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