FPÖ-Obermayr: Bewaffneter Raubüberfall im Europäischen Parlament

Kriminalität in Brüssel steigt immer weiter - Arbeiten in den EU-Organisationen ist eine gefährliche Angelegenheit

Wien (OTS) - Der freiheitliche EU-Abgeordnete Franz Obermayr berichtet von einem Ereignis, das sich gestern Nachmittag im Europäischen Parlament abgespielt hat: "Als ich von meiner Mittagspause zurück kam, wurde mir der Zutritt zum Parlament verwehrt, es hieß höchste Alarmstufe, niemand betritt oder verlässt das Gebäude. Vom Besucher bis zum Abgeordneten, jeder musste im Eingangsbereich warten und den Scanner mehrfach passieren. Die Sicherheitsleute durften keine weiteren Informationen geben, erst nach längerem Nachfragen wurde klar, dass das Parlamentsrestaurant ausgeraubt wurde und der Täter sich immer noch, mit einem Gewehr bewaffnet, im Parlament aufhielt."

Obermayr übt nach diesem Vorfall massive Kritik an der Sicherheitspolitik: "Schlimm genug, dass Brüssel in den letzten Jahren zu einem gefährlichen Pflaster geworden ist, wo in zentraler Lage, oft in unmittelbarer Nähe der EU-Institutionen, Menschen überfallen, vergewaltigt, oder schwer verletzt werden. Ich denke hier nur an das jüngste schreckliche Ereignis, wo ein bulgarischer Praktikant von einer Afrikanerbande schwer verletzt auf die U-Bahngleise einer Station in der Innenstadt gestoßen wurde. Und nun überfällt jemand schwer bewaffnet das Parlament, man fühlt sich nicht einmal mehr an seinem Arbeitsplatz sicher", so Obermayr. Der Abgeordnete erinnerte daran, dass bereits vor einem Jahr eine Bankfiliale im Parlamentsgebäude ausgeraubt wurde.

Schon mehrmals traten Vertreter der EU an den Brüsseler Bürgermeister Thielemans heran, jedoch ohne Erfolg, berichtet Obermayr: "Es hieß immer nur, Brüssel habe kein Geld und keine Polizisten, um die Lage in den Griff zu bekommen. Erst am vergangenen Dienstag sprach Thielemans zu diesem Thema im EU-Parlament, und 3 Tage später Raubüberfall im Parlament! Von Brüssel ist offensichtlich keine Hilfe zu erwarten."

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