SPÖ Kärnten: Verdacht der Falschaussage gegen Martinz - Vorsitz in Landesholding bis zur Klärung ruhen lassen

Klagenfurt (OTS) - Angesichts der schwer wiegenden Vorwürfe gegen ÖVP Chef Martinz fordert SPÖ Klubobmann LAbg. Reinhart Rohr diesen auf sein Aufsichtsratsmandat und seinen Vorsitz in der Landesholding bis zur endgültigen Klärung des Sachverhaltes ruhen zu lassen. "Der Verdacht der Falschaussage im Hypo Untersuchungsausschuss und der Mitwissenschaft vom Interesse der Bayerischen Landesbank an der Hypo Alpe-Adria International lassen ein gemeinsames Arbeiten auf einer Vertrauensbasis derzeit nicht zu", erklärt Rohr auch im Hinblick auf die am Montag stattfindende Sitzung der Landesholding.

Zudem merkt LAbg. Herwig Seiser an, dass es nicht das erste Mal sei, dass Martinz einen eigenwilligen Umgang mit der Wahrheit habe. "Martinz hat schon zu Beginn des Jahres massiv abgestritten die Investorenliste im Zuge einer Aufsichtsratsitzung in der Holding gesehen zu haben, obwohl diese Liste nachweislich existent war", so Seiser. Bemerkenswert sei auch die Hartnäckigkeit mit der Martinz die Fakten ignoriere, meint Seiser zur heutigen Aussendung des ÖVP Chefs, in der er komplett verdränge, dass es laut Werner Schmidt zwei Treffen im Februar 2007 gegeben habe. "Herrn Martinz ist dringend zu empfehlen seinen Terminkalender noch einmal genau zu überprüfen, und seine Gedächtnislücken zu schließen - das wird jetzt wohl hoffentlich die Staatsanwaltschaft für ihn erledigen", schließt Seiser.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Kärnten
Klagenfurt

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS90003