LH Dörfler: SPÖ war selbst über Jahre für SK Austria verantwortlich

Peter Kaiser soll sich selbst bei der Nase nehmen und über seine eigene Verantwortung als ehemaliger Sportreferent nachdenken.

Klagenfurt (OTS) - Für Sportreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler ist das endgültige Aus des SK Austria ein herber Schlag für den heimischen Fußball. "Wir haben alles daran gesetzt, dem SK Austria eine Chance zu geben und dafür auch die entsprechenden Unterstützungen und Finanzmittel zur Verfügung gestellt", reagiert Dörfler auf die Entscheidung des unabhängigen Schiedsgerichtes.

In Richtung SPÖ-Kärnten ruft Dörfler aber Peter Kaiser in Erinnerung, dass die Kärntner Sozialdemokraten fünf Jahre lang als Sportreferenten des Landes Kärnten für den heimischen Sport und somit für den Profi-Fußballsport und damit auch den SK Austria bzw. den Vorgängerverein FC Kärnten zuständig waren. "Von 2005 bis 2009 waren Peter Ambrozy, Wolfgang Schantl und auch Peter Kaiser selbst als Sportreferenten für den SK Austria Kärnten zuständig. Sie können nicht einfach so aus der Verantwortung stehlen und müssen sich selbst an der Nase nehmen und nach Fehlern in den eigenen Reihen suchen", so Dörfler. Außerdem waren es die SPÖ-Sportlandesräte, die das Sportbudget des Landes Kärnten von 8 Millionen auf über 12 Millionen Euro explodieren ließen. "Geld war für diese Herren anscheinend kein Thema. Das Sportreferat diente für sie wohl als Selbstprofilierungsladen", stellt Dörfler fest. Zwar seien vor der EM in Kärnten Mittel aus dem Sportbudget auch in die einmalige Chance eine Fußball-EM in Kärnten auszutragen geflossen, aber dafür seien mit Sicherheit nicht über sechs Millionen Euro aus Sportreferatsmitteln aufgewendet worden.

Seit Landeshauptmann Gerhard Dörfler mit März 2009 das Sportreferat übernommen hat, setzt er alles daran, das Mega-Sport-Budget wieder auf ein verträgliches Maß zu reduzieren. "In Zeiten des Sparens müssen wir leider auch im Sportbudget den Gürtel enger schnallen. Aber trotz Kürzungen wird die finanzielle Unterstützung des Kärntner Sports nicht zu kurz kommen", versichert Dörfler. (Schluss)

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