BZÖ-Petzner: Scheuch hat Kärntner Landespartei an Strache verraten und verkauft

Reißverschlusssystem bei Landtagswahlen Kniefall vor Strache

Wien (OTS) - "Unsere Warnungen bestätigen sich nun schwarz auf weiß mit dem Kooperationsvertrag zwischen FPÖ und FPK: Uwe Scheuch hat die Kärntner Landespartei wie auch die Wählerinnen und Wähler an Strache verraten und verkauft. Allein um des eigenen Vorteils willen lässt es Scheuch offensichtlich zu, dass jeder zweite Listenplatz bei künftigen Landtagswahlen in Kärnten von Wien aus entschieden und von der FPÖ besetzt wird. Das Reißverschlusssystem bedeutet nichts anderes als den Mandatsverlust für nicht wenige erfahrene und langjährige Mandatare der Freiheitlichen in Kärnten. Und das gemeinsame Antreten bedeutet in der Praxis das Antreten als FPÖ und damit das Ende der FPK und deren Auflösung." Das erklärt der geschäftsführende Bündnisobmann des BZÖ Kärnten, NRAbg. Stefan Petzner, in einer Stellungnahme.

Wie rücksichtslos, brutal und ohne jeden Anstand und Charakter die Scheuchs gemeinsam mit der Wiener FPÖ-Bundespartei verfahren, zeigt sich für Petzner anhand des Umganges mit dem amtierenden Obmann der Kärntner FPÖ, Harald Jannach. "Über Jahre und unter schwierigsten Umständen hat Jannach für Strache die blaue Fahne in Kärnten hoch gehalten. Jetzt braucht man ihn offensichtlich nicht mehr. Daher wird er beinhart ausrangiert und wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen. Jannach sollte für jeden Mandatar des FPK ein warnendes Beispiel sein", so der geschäftsführende Bündnisobmann mit Verweis darauf, dass Jannach weder in die Verhandlungen eingebunden noch informiert werde, wie dessen diverse öffentliche Stellungnahmen belegen. So hat Jannach befragt zum Reißverschlusssystem nur mehr resignierend gemeint: "Seit vergangenem Dezember wundert mich nichts mehr."

"Für das Brüderpaar am Sternhof und die Herren in der Wiener FPÖ-Bundespartei existieren Begriffe wie Freundschaft, Kameradschaft und Vertrauen ebenso wenig wie der Auftrag der Wählerinnen und Wähler. Was einzig zählt ist der eigene Machterhalt. Koste es, was es wolle. Dass diese Rechnung aber am Ende des Tages nicht aufgeht, dafür werden die Wählerinnen und Wähler sorgen", zeigt sich Petzner überzeugt. "Wir vom BZÖ gehen den Weg mit Anstand und Charakter für Kärnten weiter und fühlen uns durch die jüngsten Entwicklungen und diesen Kooperationsvertrag darin bestätigt, dass wir den Weg des Verrats am Wähler nicht mitgegangen sind."

Rückfragen & Kontakt:

BZÖ Kärnten - Presse

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0003