SPÖ Kaiser: FPK-Soziallandesrat lässt Asbest exponierte Arbeitnehmer im Staub stehen

Ragger verweigert Beteiligung an Asbest-Nachsorge und spart damit auf dem Rücken kranker Menschen.

Klagenfurt (OTS) - "FPK-Soziallandesrat Ragger macht seinem Ruf
als Elefant im Sozial-Porzellanladen alle Ehre", kritisiert der Vorsitzende der SPÖ-Kärnten, Gesundheitsreferent LHStv. Peter Kaiser.

Grund für die Kritik sei die unverständliche Weigerung Raggers dem Antrag des Beruflichen Bildungs- und Rehabilitationszentrums auf eine Subvention zur Aufrechterhaltung der Betreuung und Behandlung Asbestbetroffener Kärntnerinnen und Kärntner positiv zuzustimmen.

"Es ist schlicht unverständlich und unverantwortlich mit welcher sozialen Kälte Ragger zu Werke geht und Menschen, die auf die Hilfe des Beratungszentrums angewiesen sind richtiggehend im Staub stehen lässt", so Kaiser, der anders als Ragger den Anteil aus dem Gesundheitsreferate in Höhe von 16.600 Euro anders als Ragger sehr wohl zur Verfügung stellt.

Im Beratungszentrum in Klagenfurt werden derzeit 535 Klientinnen und Klienten, die sich Pensionisten, aus Menschen die kurz vor der Pension stehen und aktuell im Berufsleben Stehende zusammensetzen, regelmäßig betreut. "Darunter sind auch 37 Betroffene mit Asbestose und 23 mit Krebserkrankungen wie Lungen - und Rippenfellkrebs", appelliert Kaiser an Ragger, seine Haltung zu überdenken.

Betroffen seien nicht nur MitarbeiterInnen aus der asbestverar?beitenden Industrie, sondern auch ArbeitnehmerInnen aus den verschiedensten Berufsgruppen wie Gummiwerker, Dachdecker, KFZ-Mechaniker, Elektriker, Schlosser, Installateure, Sanierer am Bau, Schienenbieger- und Schwei?ßer, Isolierer, Reifenbauer, Maler und Anstreicher, Industrieofenbauer, Ofenmaurer, Bremsbelaghersteller, Schweißer etc.

"Nachsorgende regelmäßige Untersuchungen können Erkrankungen der ArbeitnehmerInnen, die Asbeststaub ausgesetzt waren, frühzeitig erkennbar machen. Da die gesundheitlichen Auswirkungen von Asbest teilweise erst nach Jahrzehnten auftreten, ist trotz des Asbestverbotes in Österreich seit 1993 mit einem Anstieg asbestverursachter Erkrankungen zu rechnen", so Kaiser abschließend.

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