Brauner bei Wiener SPÖ-Frauenkonferenz: Gegen die Krise - für die Frauen!

Wien (OTS/SPW) - "Es ist wirklich schön, Vorsitzende einer so wunderbaren Organisation zu sein!", eröffnete die Wiener SPÖ-Frauenvorsitzende, Vizebürgermeisterin Renate Brauner ihren Bericht bei der Jahreskonferenz der Wiener SPÖ-Frauen am Freitagabend. 2010 sei es in jeder Hinsicht eine besondere Konferenz, betonte die Vorsitzende: "Es ist ein Jahr, in dem Wien gegen die Krise und für die Frauen arbeitet. Und in diesem Jahr haben wir einmal mehr einen Meilenstein gesetzt, nämlich unsere große Frauenumfrage. Es ist aber auch ein ganz entscheidendes Jahr für die Zukunft Wiens. Denn es wird sich entscheiden, ob unser Wien von einer schwarz-blau-grünen Packelei geführt werden soll oder von der Sozialdemokratie!"****

Eröffnet wurde die Frauenkonferenz von der Wiener Frauensekretärin, LAbg. Nicole Krotsch, Grußworte sprachen der Landesparteisekretär der SPÖ Wien, LAbg. Christian Deutsch, sowie die Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek per Videobotschaft aus Tirol. Beim Totengedenken wurden Johanna Dohnal und Rosa Heinz gewürdigt.

"Die Rahmenbedingungen unserer Arbeit sind nicht leicht, die Krise ist noch nicht vorbei. In der Krise leiden immer zuerst die sozial Schwächeren - und das sind leider oft die Frauen. Uns geht es darum, dass die Menschen, die Frauen wieder Arbeit haben", unterstrich die Vizebürgermeisterin zu Beginn ihres Referates. Wien wolle sich aus der Wirtschaftskrise hinaus investieren und nicht in die nächste hinein sparen. Jeder Arbeitsplatz, jeder Ausbildungsplatz, jeder Kindergartenplatz sei eine Investition in die Zukunft, so Brauner. "Wir müssen die Ursachen dieser Krise bekämpfen und da sind endlich strengere Regeln gefragt! Das kann nur eine starke Sozialdemokratie, eine starke Gewerkschaft und eine starke ArbeiterInnenbewegung durchsetzen."

"Wir machen keine Politik über die Köpfe der Menschen hinweg, sondern arbeiten gemeinsam mit den Wienerinnen und Wienern an Lösungen", bekräftigte die Vizebürgermeisterin. Das habe die Volksbefragung, aber auch die große Frauenumfrage deutlich gezeigt. Diese hat ergeben, dass 90 Prozent der Wienerinnen sich in ihrer Heimatstadt wohl fühlen. "Um unsere Lebensqualität beneiden uns andere Städte!", freute sich Brauner. Die Umfrage hat aber auch ergeben, dass sich jede fünfte Frau in Wien mehr Polizei auf der Straße wünscht. Das sei eine klare Forderung an Innenministerin Fekter, so Brauner: "Frau Bundesministerin, tun sie endlich etwas und geben sie Wien die fehlenden Polizistinnen und Polizisten zurück!"

Auch für die Oppositionsparteien in Wien fand die Vizebürgermeisterin keine lobenden Worte: "Der Pakt gegen Wien hat sich ungeniert formiert und das ist leider kein Einzelfall. Ziel von Schwarz, Blau und Grün ist es, gegen die Sozialdemokratie vorzugehen und das ohne Rücksicht auf Verluste." ÖVP-Spitzenkandidatin Marek mache Wien bei jeder Gelegenheit schlecht und habe "offensichtlich noch nicht überzuckert, in welcher Stadt sie eigentlich kandiert". FPÖ-Parteichef Strache habe "an der einen Hand seine Freunde von der Hypo-Alpe-Adria, an der anderen Hand die Frau Rosenkranz" und noch nie auch nur einen konstruktiven Vorschlag eingebracht. "Das wird unsere wichtigste Aufgabe: Wien vor den Hasstiraden und der Radikalität des Herrn Strache zu schützen", betonte Brauner: "Wir werden unser sozialdemokratisches, weltoffenes Wien verteidigen und ausbauen. Es geht um die Zukunft Wiens, um die Zukunft der Frauen!"

In der anschließenden Podiumsdiskussion präsentierten Wiens Frauenstadträtin Sandra Frauenberger, Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely, Umweltstadträtin Ulli Sima und die Meidlinger Bezirksvorsteherin Gabriele Votava ihre "Visionen für ein noch frauenfreundlicheres Wien". Frauenberger erklärte, dass die sozialdemokratische Frauenpolitik vor allem ein großes Ziel habe:
"Frauen sollen sicher, selbstbestimmt und unabhängig leben können. Diese Kraft, das durchzusetzen haben nur die Sozialdemokratinnen! (Schluss)lk

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