BZÖ-Petzner zu Aus für SKA: FPK verantwortet sportpolitischen Super-Gau

Politik hat grob fahrlässig gehandelt und ist zu spät eingeschritten - Zukunft des Stadions sofort klären, um weiteren Schaden zu verhindern

Klagenfurt (OTS) - "Kärnten hat das schönste Stadion Österreichs aber seit heute keinen Verein mehr, der darin spielt. Die FPK hat noch vor wenigen Tagen großkotzig erklärt, die Lizenz sei gegessen und nun diesen sportpolitischen Super-Gau zu verantworten. Das ist ein schwerer Schaden für das Land und den Sport, der nicht wieder gut zu machen ist", erklärt ein fassungsloser geschäftsführender Bündnisobmann NRAbg. Stefan Petzner zum Aus für den SK Austria Kärnten. Seitens des Landes und der Stadt Klagenfurt habe man sich schlicht keinen Deut um den Verein geschert und sei erst eingeschritten, als es schon zu spät war, sagt Petzner zu den Ursachen der Lizenzverweigerung und verweist in diesem Zusammenhang auf die Stellungnahme des Vereins, in der es ganz offen lautet, die Beschlüsse und Verträge seien zu spät beim Neutralen Schiedsgericht eingelangt. "Die Politik hat grob fahrlässig gehandelt. Und wenn die FPK einmal ehrlich wäre, müsste sie zugeben, dass ihr das Schicksal des Vereins und des Spitzenfußballs in Kärnten eigentlich völlig war und sie den Verein lediglich als lästiges Erbe des Jörg Haider angesehen haben."

"Umso wichtiger ist es jetzt, rasch ein Konzept für die Nutzung des Stadions in der Zukunft zu finden und endlich zu entscheiden, wie es mit dem Bau weiter gehen soll", sagt Petzner und warnt: "Die Leute haben genug von der ständigen Zauderei und davon, dass nichts weiter geht. Passiert außerdem nichts, droht als nächstes eine peinliche österreichweite Diskussion über Sinn und Nutzen des Stadions, die am Ende dazu führen könnte, dass gemachte Förderzusagen des Bundes wieder zurück gezogen werden."

"Schließlich möchte ich es auch nicht verabsäumen, mich vor allem bei den Fans, aber auch den Unterstützern des Vereins zu bedanken, die dem SK Austria Kärnten bis zuletzt die Treue gehalten haben. Danken muss man auch den Spielern, Trainern und Mitarbeitern, die allesamt ihr Bestes gegeben und bis zum Schluss gekämpft haben. Ebenso den Sportjournalisten, die den SK Austria Kärnten bei seinem Kampf um Punkte und Tore so positiv begleitet habén", erklärt Petzner abschließend.

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