Neuer Besucherrekord bei der "Langen Nacht der Kirchen"

In ganz Österreich wurden an die 350.000 Besucher gezählt

Wien, 28.05.10 (KAP) Die "Lange Nacht der Kirchen" hat ein kräftiges Lebenszeichen der christlichen Kirchen in Österreich geboten. Knapp 350.000 Besucherinnen und Besucher wurden gezählt (2009 waren es 310.000). Mehr als 3.500 Veranstaltungen in 744 Kirchen zwischen Bodensee und Neusiedlersee bot die Lange Nacht 2010. Rund 350.000 Menschen - davon mehr als 130.000 alleine in Wien - haben nach ersten Schätzungen am Freitagabend die Lange Nacht besucht.

Die Besucherinnen und Besucher zeigten sich in ersten Reaktionen von den unterschiedlichen Programmpunkten spiritueller, musikalischer und kultureller Art begeistert. Die "Lange Nacht der Kirchen" - ein gemeinsames Projekt aller 14 christlichen Glaubensgemeinschaften des Landes - war in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal in allen österreichischen Diözesen veranstaltet worden. Auch in der tschechischen Republik standen an diesem Freitag mehr als 400 Kirchen bei der ersten landesweiten "Noc kostelu" offen. Der Termin für nächste "Lange Nacht der Kirchen" steht bereits fest: Es ist 27. Mai 2011.

Besuchermagnet Nummer eins der Langen Nacht in Wien war einmal mehr der Stephansdom. Mehr als 40.000 Menschen bestaunten im Lauf des Abends die Lichtinstallation von Veit Schiffmann und Max Nemec. Mit Laserlicht wurde der Dom in unterschiedliche Farben getaucht. Im Dom musizierten der Stuttgarter Knabenchor collegium iuvenum und die Wiener Dommusik.

Run auf ansonsten "Unzugängliches"

Ein regelrechter Run entwickelte sich - wie jedes Jahr in der "Langen Nacht der Kirchen" - auf die begehbaren Kirchtürme in der Stadt. Hunderte Besucher wollten auch die 343 Stufen zur Türmerstube im 136 Meter "Steffl" hinaufsteigen. Über 400 Jahre lang (bis 1955) haben dort die Türmer als Feuerwachen Ausschau nach eventuellen Bränden in der Stadt gehalten.

In allen Diözesen begann die Lange Nacht mit einem zehnminütigen Glockengeläut um 17.50 Uhr. Besondern Zulauf hatten jene Orte, die für Kirchenbesucher normalerweise nicht zugänglich sind wie Kirchtürme, Sakristeien, Krypten und Klostergänge.

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