AK Tirol: Mit weniger Mitteln noch mehr für Mitglieder erreicht

AK Tirol legt Bilanz: Rechnungsabschluss einstimming angenommen

Innsbruck (OTS) - Während die Einnahmen der AK Tirol im Krisenjahr 2009 deutlich zurückgingen, war der Ansturm hilfesuchender Mitglieder größer denn je: Mehr als 285.900mal sind die AK-Fachleute den Mitgliedern im letzten Jahr mit kostenloser Information und Beratung zur Seite gestanden. Telefonische Auskunft wurde 219.600mal erteilt. Persönlich beraten wurde 66.300mal. Die Qualität der Beratungen konnte auf hohem Niveau gesichert werden. Gleichzeitig wurden sinnvolle Sparpotenziale genutzt.
Wenn die Arbeitslosigkeit steigt, sinken auch die Einnahmen der AK, die zu mehr als 90 Prozent aus den Beiträgen der erwerbstätigen Mitglieder bestehen. Gespart wurde dort, wo es die Menschen nicht spüren, nämlich beim Sachaufwand, bei sonstigen Aufwendungen, im Betriebs- und Verwaltungsaufwand sowie bei den Personalkosten, stellt AK-Direktor Dr. Fritz Baumann fest.
Er legte im Rahmen der 156. Vollversammlung der AK Tirol den Mitgliedern der Vollversammlung - also dem Arbeitnehmerparlament -den Rechnungsabschluss 2009 vor, der einstimmig angenommen wurde. Die Gesamteinnahmen der AK betrugen im Vorjahr 32,97 Millionen Euro. Signifikant dabei waren vor allem die Mindereinnahmen bei den Kammerumlagen in Höhe von rund einer Million Euro. "Den Rückgang unserer Einnahmen haben wir durch die Nutzung sinnvoller Sparpotenziale ausgeglichen", berichtet der Direktor. "Das Beitrags-Minus konnte unter anderem kompensiert werden mit sonstigen Erträgen (Verkauf der Werkmeisterschule) und mit der Reduzierung des Sachaufwands um 800.000 Euro. Auch im Betriebs- und Verwaltungsaufwand sowie im Personalbereich konnte eingespart werden. Wir haben auf den Rückgang bei den Kammerumlagen strategisch klug reagiert. Denn das Wichtigste ist, möglichst hochwertige Leistungen für die AK-Mitglieder auch in wirtschaftlich angespannten Zeiten erbringen zu können", sagt Baumann.

Für AK-Mitglieder 18,2 Millionen Euro erkämpft
Der größte Teil der Mittel wurde wieder für Arbeits- und Sozialrechtsberatung, Konsumentenberatung sowie Bildungsmaßnahmen aufgewendet. Rund 18,2 Millionen Euro hat die AK 2009 für Mitglieder erkämpft! Nicht eingerechnet dabei sind weitere Hunderte Millionen Euro, die sich die Mitglieder aufgrund von Interventionen, gezielter Beratung und wichtigen rechtlichen und steuerlichen Hinweisen durch die rund 140 AK-Experten erspart haben.
Bei einem durchschnittlichen monatlichen AK-Beitrag von sechs Euro fließen rund 88 Prozent der Budgetmittel ausschließlich für direkte und indirekte Leistungen an die AK-Mitglieder zurück. Die direkten Leistungen an die AK-Mitglieder machen 4,14 Millionen Euro aus:
Wohnbaudarlehen, Stipendien und Beihilfen für Schüler, Lehrlinge und Studenten, die Zukunftsaktie usw. Allein im letzten Jahr wurden rund 1,2 Millionen Euro an zinslosen Wohnbaudarlehen ausgeschüttet. 1,1 Million Euro erhielten die Tiroler Lehrlinge, Schüler und Studenten an Stipendien und Beihilfen.
"Die Leistungen, die unsere Mitglieder auch und gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten dringend brauchen, wird die AK Tirol weiterhin in höchster Qualität anbieten", versicherte der Direktor abschließend.

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