Mautz zu Frauenbericht 2010: Keine Ausreden mehr, die Fakten liegen auf dem Tisch

Wien (OTS/SK) - "Der von Frauenministerin Gabriele
Heinisch-Hosek präsentierte Frauenbericht zeigt, dass die Forderungen nach verpflichtenden Quoten und nach Verankerung der Einkommenstransparenz aktueller denn je sind. Noch immer liegt der Anteil von Frauen in den Führungsetagen der großen Wirtschaftsunternehmen unter 10 Prozent, obwohl es so viele hoch qualifizierte Frauen wie nie zuvor gibt", so SPÖ-Bundesfrauengeschäftführerin Andrea Mautz, die damit die Notwendigkeit einer Quote in der Wirtschaft unterstreicht. ****

Aber nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch in der Politik sei die Quote ein wichtiges Instrumen,t um mehr Frauen in verantwortliche Positionen zu bringen: "Es kann nicht sein, dass Frauen rund 52 Prozent der Bevölkerung stellen, aber nicht dementsprechend im Nationalrat und in den Parteien vertreten sind." Weshalb die SPÖ nun auch den nächsten Schritt betreffend der Geschlechterquote in der Partei unternimmt. "Am Bundesparteitag Anfang Juni werden wir einen Statutenantrag zur Abstimmung bringen. Damit soll der verpflichtende Reißverschluss bei allen Listenerstellung innerhalb der SPÖ festgeschrieben werden", so Mautz.

Dass Österreich den blamablen vorletzten Platz innerhalb der EU einnimmt, wenn es um die Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern geht, bestätige, dass die Einkommenstransparenz endlich umgesetzt werden müsse. Denn, obwohl Frauen so gut ausgebildet sind wie nie zuvor, verdienen sie immer noch weniger als ihre männlichen Kollegen. "Die Verankerung der Einkommenstransparenz im Gleichbehandlungsgesetz muss noch dieses Jahr umgesetzt werden, nur so können wir dieser - auch volkswirtschaftlich negativen Entwicklung etwas Wirksames entgegensetzen", so Mautz. Sie weist dabei auf die Unterschriftenkampagne (http://plattform.frauen.spoe.at/) der SPÖ Frauen hin, die bereits mehrere tausend UnterstützerInnen hat. (Schluss) sm/zo

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