Bundeskanzler Werner Faymann unterstützt Vorschläge von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek

Einkommenstransparenz, Stufenplan zur Quotenregelung und Schwerpunkt auf Kinderbetreuungseinrichtungen gerecht und wirtschaftlich vernünftig

Wien (OTS) - "Der erstmals seit 15 Jahren wieder aufgelegte österreichische Frauenbericht zeigt, dass bei der Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Gesellschaft zwar viel passiert ist, aber dass noch eine Reihe weiterer Maßnahmen notwendig sind", sagte Bundeskanzler Werner Faymann am Freitag, "ich unterstütze daher die Pläne von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek voll und ganz".

Die Forderungen nach einer Einkommenstransparenz in Betrieben, nach einer stufenweise Einführung von Frauenquoten in staatlichen und staatsnahen Betrieben über Selbstverpflichtungen sowie die Forderung nach einem weiteren Ausbau der Kinderbetreuungs- und Pflegeeinrichtungen trotz Wirtschaftskrise durch richtiges Umschichten im Budget seien ganz im Sinne der Gerechtigkeit und der wirtschaftlichen Vernunft in diesem Land, so der Kanzler.

Der Frauenbericht zeige außerdem, dass sicher nicht die Frauen diejenigen gewesen sind, die "über ihren Verhältnissen gelebt" haben, wie zuletzt von mancher Seite jetzt immer wieder behauptet wird. "Solche Aussagen sind zynisch und ungerecht, wenn man sieht, dass die Hälfte der Frauen weniger als 1700 Euro brutto für eine Vollzeitarbeit verdient", stellt der kanzler klar.

Werner Faymann konnte bei der Präsentation des Frauenberichtes im Bundeskanzleramt am Freitag nicht persönlich anwesend sein, da er in Bozen beim Begräbnis des Südtiroler Alt-Landeshauptmannes Silvius Magnago die Republik Österreich vertrat.

Rückfragen & Kontakt:

Pressesprecher des Bundeskanzlers
Mag. Leo Szemeliker
Tel.: (01) 531 15 - 2090, 0664/282 25 00

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NBU0005