Csörgits zum Frauenbericht: Brauchen dringend mehr Einkommenstransparenz

Quoten sind für Gleichberechtigung am Arbeitsmarkt unabdingbar

Wien (OTS/SK) - "Der heute vorgelegte Frauenbericht enthält nicht die Ergebnisse, die ich mir erhofft hatte, denn die Einkommensschere in Österreich klafft immer weiter auseinander. Mit diesem Ergebnis liegen wir innerhalb der Europäischen Union am vorletzten Platz", so SPÖ-Sozialsprecherin Renate Csörgits am Freitag zum Frauenbericht. "Es ist eine Ungerechtigkeit, dass Frauen bei gleicher Qualifikation und gleichwertiger Arbeit immer noch weniger verdienen als Männer. Nur weil sie Frauen sind", kritisiert Csörgits und betont: "Daher unterstütze ich Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und ihren Vorschlag nach mehr Einkommenstransparenz in Betrieben." Nur mit gesetzlichen Maßnahmen könne man der ungleichen Entlohnung von Männern und Frauen am Arbeitsmarkt entgegenwirken, so Csörgits. ****

Die SPÖ-Sozialsprecherin machte ebenfalls darauf aufmerksam, dass Frauen noch nie zuvor so gut ausgebildet und qualifiziert waren wie heutzutage. Dennoch säßen in den Führungspositionen und Aufsichtsräten überwiegend Männer. "Auch hier werden wir ohne gesetzlich festgeschriebene Maßnahmen, wie beispielsweise verpflichtende Quoten, keine Verbesserungen für die Frauen erzielen können", stellte Csörgits klar und unterstrich: "Wir müssen endlich die partriarchalen Strukturen, die in Österreich immer noch vorherrschen, aufbrechen und für mehr Gleichberechtigung und mehr Gleichstellung zwischen Männern und Frauen sorgen." (Schluss) ab

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