Binder-Maier zu Frauenbericht: Gehaltstransparenz muss her

Wien (OTS/SK) - "Viele Frauen verdienen nach wie vor immer noch weniger als Männer. Das gehört geändert. Ein wichtiges Instrument dagegen ist die gesetzliche Verankerung von Einkommenstransparenz in den Firmen", sagte SPÖ-Familiensprecherin Gabriele Binder-Maier am Freitag anlässlich der Präsentation des Frauenberichts 2010. Ein weiterer Missstand ist laut Binder-Maier, dass kaum Frauen in den Chefetagen der heimischen Firmen zu finden sind. "Wir müssen die Gleichberechtigung auch in diesem Bereich massiv vorantreiben", betonte die SPÖ-Familiensprecherin. Änderungsbedarf gebe es auch im Haushalt. "Hier werden noch immer zwei Drittel der unbezahlten Arbeit von Frauen erledigt", kritisierte Binder-Maier. ****

Weiters sei es dringend notwendig, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern, betonte Binder-Maier: "Die Einführung des Gratiskindergartenjahres für alle 5-Jährigen - eine langjährige Forderung der SPÖ - war ein großer Schritt in die richtige Richtung. Was wir aber dringend brauchen, sind die flächendeckenden Betreuungseinrichtungen für Kinder unter drei Jahren", bekräftige Binder-Maier. (Schluss) rb

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0003