AK begrüßt Frauenbericht, aber konkrete Schritte zur Gleichstellung trotz Budgetkonsolidierung notwendig

Wien (OTS) - Die AK begrüßt, dass nach nunmehr 15 Jahren wieder ein Frauenbericht der Bundesregierung vorliegt: Eine kontinuierliche Analyse der Situation von Frauen ist eine wichtige Grundlage für den weiteren Handlungsbedarf. Und da gibt es nach wie vor viel zu tun:
Beim Zugang zu den verschiedenen Berufen, der ungleichen Aufteilung von unbezahlter Arbeit zwischen den Geschlechtern, dem fehlenden Angebot für Kinderbetreuung und Pflege, der beharrlich bestehende Einkommensnachteil, die Benachteiligung beim beruflichen Aufstieg und der geringe Anteil von Frauen in Führungspositionen. Auch wenn es in einzelnen Bereichen gewisse Fortschritte gegeben hat, ist Österreich von einer gleichberechtigten Gesellschaft noch weit entfernt. Die AK verlangt, dass diese dringlichen Ziele nicht aufgrund der Budgetkonsolidierung vernachlässigt werden. Auch in Zeiten der Budgetkonsolidierung muss das Ziel der Gleichstellung von Frauen und Männern entschlossen verfolgt werden. Unverzichtbar sind Mittel für den Ausbau der Kinderbetreuung und Pflege, aber auch für Maßnahmen zur Veränderung der Ausbildungs- und Berufswahl und zum Schließen der Einkommensschere.

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