Frauenbericht - SP-Wutzlhofer: Alle Kinder müssen die gleichen Chancen haben

Wien (OTS/SPW-K) - "Der heute erschienene Frauenbericht zeigt deutlich die hohe Qualität des Kindergartens in Wien auf", freut sich der SPÖ-Landtagsabgeordnete und Gemeinderat Mag. Jürgen Wutzlhofer, "Die Pädagoginnen und Pädagogen bei uns in der Stadt leisten hervorragende Arbeit. Durch das ausgezeichnete Angebot der Kindergärten in Wien wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf Wirklichkeit."
Es zeige sich aber auch, dass Kinder, die im ländlichen Raum aufwachsen, nicht so gute Chancen haben - vor allem bei den Öffnungszeiten und Schließwochen falle der Vergleich alarmierend aus. "In Wien haben beinahe 80 Prozent der Kindergärten zehn Stunden oder mehr pro Tag geöffnet. In Gemeinden mit weniger als 20.000 Einwohnerinnen und Einwohnern trifft das gerade einmal auf 4,2 Prozent der Kindergärten zu!" erklärt Wutzlhofer. Im gesamtösterreichischen Durchschnitt hat nicht einmal ein Drittel der Kindergärten zehn Stunden oder länger pro Tag geöffnet. "Es darf nicht sein, dass Kinder abhängig vom Wohnort unterschiedliche Chancen auf elementare Bildung haben", sagt Wutzlhofer, "Daher fordern wir ein Kindergartenrahmengesetz, das unter anderem bundesweit verbindliche Kriterien für die Öffnungszeiten von Kindergärten festlegt."

Die gute Versorgung in Wien sei erfreulich, sagt der SPÖ-Politiker:
"Wir ruhen uns aber nicht auf diesen Lorbeeren aus, sondern bauen permanent Kindergartenplätze in Wien aus. Allein 2010 und 2011 kommen 4000 neue Plätze dazu." Damit dieser Weg fortgesetzt werden könne, brauche es auch weiterhin eine Förderung des Ausbaus an Kindergartenplätzen durch den Bund. Die SPÖ habe die Kindergartenmilliarde, die unter schwarz-blau abgeschafft worden ist, wieder eingeführt. "Nun laufen die ersten drei Jahre der Bundesförderung aus. Die Verlängerung ist dringend nötig", fordert Wutzlhofer. Der Frauenbericht zeige zudem einmal mehr, wie wichtig die Förderung des Ausbaus von Kindergartenplätzen für den ländlichen Raum ist. "Christine Marek ist dringend angehalten, hier endlich aktiv zu werden", sagt Wutzlhofer in Richtung der ÖVP-Staatssekretärin. (Schluss)

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