FPÖ-Gartelgruber: Richtungspunkt der Frauenpolitik muss Wahlfreiheit bleiben

Ergebnisse des Frauenberichtes zügig im Gleichbehandlungsausschuss behandeln

Wien (OTS) - Zur heutigen Präsentation des Frauenberichtes merkt FPÖ-Frauensprecherin NAbg. Carmen Gartelgruber an, dass es grundsätzlich der falsche Weg sei, dass Frauen, die Teilzeit arbeiten wollen in eine Vollzeitbeschäftigung gedrängt werden sollen. Das widerspreche der Wahlfreiheit von Frauen, was für die FPÖ allerdings einen unumgänglichen Richtungspunkt darstelle. Auch das präsentierte Ranking müsse bei genauerer Betrachtung im Verhältnis mit der Erwerbsquote gesehen werde. Gartelgruber erklärt, dass diese Statistik deshalb auf alle Fälle zu hinterfragen sei. Als Beispiel sei Malta genannt, wo die Einkommensschere EU-Weit am niedrigsten sei - im Gegenzug aber auch die Erwerbsquote von Frauen.

Der von Prammer als "bedauerlich, weil niedrig" genannte Frauenanteil im Parlament, wird von Gartelgruber insofern kommentiert, dass gerade die Fraktion der Freiheitlichen hier stark zugelegt und ihren Frauenanteil gesteigert habe. "HC Strache ist sehr bemüht, Frauen in der Politik zu stärken, als er sich um die Wichtigkeit der sozialen Kompetenzen von Frauen in der Politik sehr bewusst ist", sagt Gartelgruber. Abschließend merkt sie an, dass es sehr zu begrüßen, sei, wenn sich der Gleichbehandlungsausschuss im Parlament so rasch als möglich, mit den Ergebnissen des Berichts auseinandersetzen würde. Es gebe keinen Grund, diese brisanten Themen auf die lange Bank zu schieben.

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