Graf fordert nach Männer-Diskriminierung Neuausschreibung der Posten an der Uni Linz

Schaffung eigener "Frauenstellen" auch beleidigend für die Frauen

Wien (OTS) - FPÖ-Wissenschaftssprecher NAbg. Martin Graf verlangt eine Neuausschreibung von Assistentenposten an der Universität Linz. Laut einem Bericht der Zeitung "Die Presse" wurden Männer von der Bewerbung ausgeschlossen, was vom renommierten Rechtsexperten Bernd-Christian Funk für unzulässig erklärt wurde. "Ich halte es für höchst problematisch, wenn sich eine Universität selbst die Chance auf das bestmögliche Personal nimmt", erklärt Graf. Es sei völlig ausreichend, die gesetzlich gedeckte Regelung anzuwenden, wonach bei gleicher Qualifikation Frauen den Vorzug erhalten. "Die offene Diskriminierung von Männern kann nur dadurch behoben werden, dass die betroffenen Stellen neu ausgeschrieben werden", stellt Graf fest.

Die Schaffung sogenannter "Frauenstellen" sei jedoch nicht nur ein Affront gegenüber gut qualifizierten männlichen Bewerbern, sondern entwerte auch die Leistungen der Bewerberinnen. "Es ist gut möglich, dass sich die schließlich eingestellte Assistentin auch gegen männliche Konkurrenz durchgesetzt hätte. Durch die seltsame Ausschreibungspraxis wird sie jedoch zur Quotenfrau degradiert, was die betroffene Wissenschafterin gewiss nicht verdient hat", so Graf. Der FPÖ-Wissenschaftssprecher fordert daher auch die als Rechtsaufsicht über die Universitäten zuständige Ministerin Beatrix Karl auf, derartige Praktiken schleunigst abzustellen: "Sie hat ihre eigene wissenschaftliche und politische Karriere bestimmt auch ihren Leistungen und nicht ihrem Geschlecht zu verdanken und muss daher entschieden gegen den Ausschluss von Männern und die Diskriminierung von Frauen zu Quotenfrauen auftreten."

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