SP-Lindenmayr an FP-Gudenus: "Des Vollmonds knusprige Beute?"

Wien (OTS/SPW-K) - "Nach der Lektüre der heutigen FPÖ Wien-Aussendung bleibt nur noch die Vermutung, dass der Vollmond wieder ein Opfer gefordert hat und Gudenus zur knusprigen Beute geworden ist", schüttelt heute, Freitag, der Klubvorsitzende des SPÖ-Rathausklubs, SP-Gemeinderat Siegi Lindenmayr den Kopf. "Den Schwachsinn mit angeblich verkauften Bankkundendaten hat uns im April dieses Jahres schon FPÖ-Chef Strache einzureden versucht und hat dafür postwendend und völlig zu Recht von der Bank Austria eine scharfe Zurückweisung und die klare Widerlegung einstecken müssen".

Lindenmayr: "Ich darf aus dieser Richtigstellung vom 13. April 2010 zitieren: 'Die Verlagerung von Bank Austria Kundendaten nach Verona im letzten Sommer erfolgte unter voller Wahrung des österreichischen Bankgeheimnisses und des Datenschutzes. Die Kundendaten werden weiterhin in Österreich gewartet. Durch die Steuerung der Zugriffsrechte auf die Daten in Wien und ihre Verschlüsselung im Rechenzentrum in Verona ist sichergestellt, dass keine unberechtigten Personen Daten erhalten oder einsehen können. Der Datentransfer wird über redundante, verschlüsselte Hochgeschwindigkeits-Datenleitungen durchgeführt'. Und jetzt noch, ganz speziell für die FPÖ, auch in leicht verständlichen Worten: der Safe steht in Verona. Der Schlüssel, die Kombination und der Dechiffriercode dafür sind in Wien", macht Lindenmayr klar.

Zur Kritik an dem Umbau der Zentralfeuerwache hält Lindenmayr fest, dass die Planung des Projektes zwar optimaler hätte ablaufen können, aber auch unvorhersehbare Ereignisse für zusätzliche Veränderungen und Anpassungen gesorgt hätten. "Zudem wird der Kritik des Kontrollamts auch durch den Verzicht auf ursprünglich geplante Zu-und Ausbauten Rechnung getragen und damit eine deutliche Kosteneinsparung erreicht. Da die Zentralfeuerwache aber als der Sitz der Feuerwehrdirektion und der Nachrichtenzentrale, in der alle Notrufe der Wiener Bevölkerung eingehen und von der aus die Alarmierung und Koordinierung aller Einsätze erfolgt, eine besondere Rolle für die Sicherheit aller Wienerinnen und Wiener spielt, muss diese voll einsatzfähig sein", unterstreicht der Klubvorsitzende.

"Die heutigen Gudenus-Aussagen, gleich ob der Vollmond Schuld trägt oder nicht, zeigen einmal mehr wie die FPÖ Politik macht: Sie operiert mit den immer gleichen unwahren und an den Haaren herbei gezogenen Anwürfen, wird in der Folge korrigiert und berichtigt, zieht sich daraufhin wehleidig zurück bis sie es in einigen Wochen mit dem gleichen Schwachsinn nochmals versucht. Da ist es kein Wunder, wenn sich H.C. Strache gerne in der Disco aufhält - dort läuft's vermutlich auch so, aber dort merkt es (sich) keiner", schließt Lindenmayr. (Schluss) lok

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