FP-Gudenus(1): SPÖ gefährdet den Finanzplatz Wien

Häupl und Brauner verantwortlich für Milliardenverlust

Wien (OTS/fpd) - Im Zuge einer Pressekonferenz übte heute der Gemeinderat der FPÖ-Wien, Mag. Johann Gudenus heftige Kritik an Bürgermeister Häupl und Finanzstadträtin Brauner, die die Bank Austria kurzerhand ans Ausland verscherbelt haben. Nun wurden die österreichischen Bankdaten entgegen dem Vertrag der Regionen nach Verona ausgelagert. Damit sei der SPÖ der Bankenstandort Österreich und die österreichischen Sparer offenbar völlig gleichgültig, so Gudenus.

Häupl veranlasste im Jahr 2000 den Tausch der Anteile der Anteilsverwaltungs-Zentralsparkasse (AVZ) an der Bank Austria in Aktien der Hypo Vereinsbank (HVB), die danach in die eigens dafür gegründete AVZ-Stiftung eingebracht wurden. Mit dem "Bank der Regionen-Vertrag" sollte die Eigenständigkeit der Bank Austria im UniCredit Konzern gesichert sein, so Gudenus zur Vorgeschichte.

Häupl und Brauner verantwortlich für Milliardenverlust

In der Zwischenzeit sei der ursprüngliche Wert der AVZ von 1,9 Milliarden Euro durch Fehlveranlagungen und Nichthandeln der Stadt Wien auf etwa 200 Millionen geschrumpft. Für diesen enormen Verlust tragen alleine Häupl und Brauner die Verantwortung. Sie haben den Absturz des Vermögens geschehen lassen, ohne Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Zudem habe die Gemeinde Wien über die Stiftung AVZ die Haftung für alle Verbindlichkeiten der Bank Austria AG, die bis zum 31.12.2001 entstanden sind. Die Haftungssumme dieser alten Verbindlichkeiten sind laut Mitteilung von Brauner zurzeit mit 12 Mrd. Euro mehr, als ein Jahresbudget der Stadt Wien, kritisiert Gudenus. (Forts.) hn

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0003