ÖGJ: Lehrstellenförderung nur mit Lehrlingsförderung!

Elektroindustrie als Vorbild für alle Kollektivverträge nehmen

Wien (OTS/ÖGB) - "Die Unternehmer bekommen eine Förderung, wenn 'ihre' Lehrlinge etwas leisten. Diese Form der Förderung für qualitativ hochwertige Lehrstellen unterstützt die ÖGJ zwar voll und ganz, aber auch die Lehrlinge sollen nicht mehr leer ausgehen", fordert ÖGJ-Vorsitzender Jürgen Michlmayr. Die Elektro- und Elektronikindustrie ist mit gutem Beispiel vorangegangen: Dort haben Lehrlinge, die Praxistest und Lehrabschlussprüfung bestehen, nun das kollektivvertragliche Recht auf 600 Euro Prämie, für guten oder ausgezeichneten Erfolg gibt es noch etwas drauf. "Künftig sollen die Lehrlinge in allen Branchen für ihre Leistung belohnt werden, nicht nur der Betrieb", fordert Michlmayr.++++

HINTERGRUND: Seit 2008 können Unternehmen aufgrund der Lehrlingsförderrichtlinie bis zu 3.000 Euro pro Lehrling für gute Leistungen kassieren. Das soll die Qualität der Lehrlingsausbildung erhöhen. Dazu müssen aber beide Seiten etwas beitragen - die Unternehmen und die Jugendlichen. Die Lehrlinge wurden dafür aber bisher nicht belohnt. Die Österreichische Gewerkschaftsjugend fordert, dass nach dem Vorbild der Elektro- und Elektronikindustrie in allen Kollektivverträgen rechtlich bindend verankert werden. www.oegj.at

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