Scheele: Am 31. Mai ist Welt-Nichtrauchertag

1.000 NichtraucherInnen sterben jährlich an den Folgen des Passivrauchs

St. Pölten (OTS/SPI ) - Den kommenden Welt-Nichtrauchertag am 31. Mai nutzt NÖ Gesundheitslandesrätin Mag.a Karin Scheele, um einmal mehr auf die Gefahren des Rauchens aufmerksam zu machen. "Dass Rauchen gesundheitsschädlich ist, ist allgemein bekannt. Die Gefahren des Passivrauchs werden aber nach wie vor unterschätzt und verharmlost. Von NichtraucherInnen wird noch immer falsch verstandene Toleranz eingefordert. Aber es muss klar sein, Passivrauch ist eine ernste Gesundheitsgefährdung. In Österreich sterben jährlich rund 1.000 NichtraucherInnen an den Folgen des Passivrauchs. Daher ist es absolut notwendig, den Schutz der NichtraucherInnen in den Focus der Aufmerksamkeit zu rücken", so NÖ Gesundheitslandersrätin Mag.a Karin Scheele.

"Der Rauch ist keine harmlose Belästigung, die man tolerieren sollte, sondern eine ernsthafte Gesundheitsgefahr für alle die passiv mitrauchen müssen. In Zigarettenrauch sind über 4.000 chemische Verbindungen, darunter zahlreiche krebserregendeStoffe und Gifte wie Arsen und Formaldehyd. Studien belegen außerdem, dass der Nebenstromrauch, also jener Rauch der beim Verglimmen einer Zigarette entsteht, 4-toxischer ist als der Hauptstromrauch. Der Nebenstromrauch macht aber an die 85 Prozent des Rauches aus", macht Landesrätin Scheele deutlich.

Wie stark man durch den blauen Dunst belastet ist, zeigt unter anderem der "Smokerlyzer" des Rauchertelefons an der bei Gesundheitstagen und Präventionsveranstaltungen aber auch im Rahmen der 5-wöchigen ambulanten Raucherberatung zum Einsatz kommt. Gemessen werden die Anteile von Kohlenmonoxid in der Atemluft, der prozentuelle Anteil der roten Blutkörperchen die statt Sauerstoff Kohlenmonoxid transportieren. "Kohlenmonoxid belastet RaucherInnen und auch PassivraucherInnen, weil das Herz schneller schlagen muss, um genug Sauerstoff zu transportieren. Das Herz selbst bekommt zu wenig Sauerstoff, das Risiko für Lungenkrankheiten", erläutert Landesrätin Scheele. Diese negativen Einflüsse auf die Gesundheit sind sowohl bei RaucherInnen als auch bei PassivraucherInnen deutlich erkennbar.

"Für alle die mit dem Rauchen aufhören wollen, gibt es beim österreichweiten Rauchertelefon der NÖGKK rasche, kompetente und kostenlose Beratung. Im ersten Quartal dieses Jahres registrierte das Rauchertelefon fast 1.500 Anrufe, aus diesen Kontaktaufnahmen resultierten über 900 Beratungsgespräche, was eine weitere Steigerung gegenüber dem Vorjahr bedeutet", berichtet LRin Scheele. Am Welt-Nichtrauchertag, der unter dem Motto "Probier's doch mal rauchfrei" steht, ist das Rauchertelefon übrigens extra lange erreichbar - am 31. Mai sind die ExpertInnen von 10 bis 22 Uhr unter der Nummer 0810 810 013 erreichbar. www.rauchertelefon.at
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