APA-OTS Politikanalyse: Karl setzt sich für "Gymnasium für alle" ein

Innsbruck/Wien (OTS) - Das Innsbrucker MediaWatch Institut
erstellt im Auftrag von APA-OTS wöchentlich das Top-30 Ranking der meist genannten Politikerinnen und Politiker in den österreichischen Tageszeitungen. Im aktuellen Untersuchungszeitraum (21. bis 27. Mai 2010) positioniert sich Wissenschaftsministerin Beatrix Karl auf Platz eins. Vizekanzler Josef Pröll belegt Platz zwei, dahinter folgt der burgenländische Landeshauptmann Hans Niessl auf dem dritten Rang.

Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (Rang eins, 714 Nennungen) erreicht mit ihrem Vorstoß für eine gemeinsame Schule aller 10 bis 14-Jährigen große mediale Präsenz. In einem Radiointerview spricht sie sich für ein "Gymnasium für alle" aus, damit alle Kinder -unabhängig ihrer sozialen Herkunft - die gleichen Chancen haben. In der ÖVP wird der Vorschlag der Bildungsministerin mit Zurückhaltung aufgenommen. Vizekanzler und ÖVP-Obmann Josef Pröll (Rang zwei, 655 Nennungen) betont, dass man die Anregung zwar in die Diskussion über ein neues Bildungskonzept der ÖVP aufnehmen werde, aber dies noch kein Schwenk in Richtung Gesamtschule sei.
Der Landtagswahlkampf im Burgenland geht in die finale Phase. Der amtierende burgenländische Landeshauptmann Hans Niessl (Rang drei, 368 Nennungen) strebt mit den Wahlkampfthemen Sicherheit und Arbeitsplätze die absolute Mehrheit bei dem sonntägigen Urnengang an.

Bundeskanzler Werner Faymann (Rang vier, 364 Nennungen) besucht die EXPO in Shanghai. Begleitet von einer Abordnung der Tiroler Schützen, eröffnet er gemeinsam mit dem Bürgermeister von Shanghai den Österreich-Tag bei der Weltausstellung.
Infrastrukturministerin Doris Bures (Rang fünf, 208 Nennungen) stellt den Bau des 8,37 Milliarden teuren Brenner-Basis-Tunnels in Frage. Während die Europäische Union und Italien auf eine Entscheidung aus Österreich drängen, ob der Tunnel gebaut wird oder nicht, sieht Bures die langfristige Finanzierung des Bahntunnels noch nicht gesichert. Eine Entscheidung dazu soll beim Verkehrsgipfel über die Transeuropäischen Netze (TEN) am 8. und 9. Juni im spanischen Saragossa fallen.

Neueinstiege in das aktuelle Top-30 Politikerranking: Rudolf Hundstorfer, SPÖ (Rang neun, 140 Nennungen); Heinz Fischer, Bundespräsident (Rang zehn, 112 Nennungen); Elke Edlinger, SPÖ (Rang 16, 88 Nennungen); Wolfgang Riedler, SPÖ (Rang 17, 86 Nennungen); Hannes Gschwentner, SPÖ (Rang 26, 62 Nennungen); Alois Stöger, SPÖ (Rang 27, 61 Nennungen); Eva Glawischnig-Piesczek, Grüne (Rang 28, 59 Nennungen); Hermann Schützenhöfer, ÖVP (Rang 29, 55 Nennungen).

Diese Woche finden sich im Top-30 Ranking jeweils 12
Politikerinnen und Politiker der ÖVP und der SPÖ. Die FPK kann zwei Akteure im Ranking positionieren, die FPÖ und die Grünen jeweils einen. Das BZÖ stellt keinen Vertreter. Außerdem unter den Top-30: Bundespräsident Heinz Fischer und Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl.

MediaWatch analysiert im Auftrag von APA-OTS die Präsenz österreichischer Politiker in der Berichterstattung der heimischen Tageszeitungen. Das wöchentlich aktualisierte Ranking ist über den OTS-Politik-Channel http://www.ots.at/politik kostenlos abrufbar.

MediaWatch-Report Politik

Der MediaWatch-Report Politik erscheint jeden Dienstag. Trendentwicklungen, Themenkarrieren und Positionen von Österreichs Spitzenpolitikerinnen und
-politikern werden grafisch übersichtlich aufbereitet und auf einen Blick erfassbar. Das MediaWatch-Institut analysiert in dem umfassenden Report wöchentlich die mediale politische Kommunikation Österreichs in 16 österreichischen Tageszeitungen, 25 TV-Nachrichtensendungen und sieben Radio-Nachrichtensendungen.

Der kostenpflichtige MediaWatch-Report Politik mit zahlreichen Grafiken und Detailinformationen kann über die Rechercheplattform APA-Online-Manager, die DeFacto-WissensWelt unter www.defacto.at/wissenswelt/ oder direkt bei MediaWatch unter mediawatch@apa.at bezogen werden.

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