PRO-GE und GPA-djp: Wer was leistet, soll auch dafür belohnt werden!

Gewerkschaftsjugend will Lehrlingsprämien rechtlich verankern

Wien (OTS) - (PRO-GE/GPA-djp/ÖGB) - "Es ist erfreulich, dass die Wirtschaft nun auch den Leistungserbringern die schon längst notwendige Anerkennung zuspricht", freuen sich die beiden Jugendvorsitzenden Jürgen Michlmayr und René Pfister der Gewerkschaft PRO-GE und der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) über die Lehrlingsprämie im Kollektivvertrag für die Elektro- und Elektronikindustrie. Mit 1. Mai können mehr als 1.300 Lehrlinge bei guten Leistungen bis zu 725 Euro Prämie kollektivvertraglich beanspruchen. ++++

Lehrlinge, die sowohl den Praxistest zur Mitte der Lehrzeit als auch die Lehrabschlussprüfung bestehen, erhalten laut Kollektivvertragsregelung ab 1. Mai 2010 eine Prämie von insgesamt 600 Euro. Darüber hinaus gebührt eine zusätzliche Prämie von 100 Euro, wenn der Lehrling beim erstmaligen Antritt zur Lehrabschlussprüfung diese mit gutem Erfolg absolviert, beziehungsweise 125 Euro bei ausgezeichnetem Erfolg.

Weitere müssen folgen

Die beiden Jugendvorsitzenden üben zugleich Kritik an der Lehrlingsförderrichtlinie, die zwar prinzipiell eine gute Sache sei, bisher aber nur Betriebe fördere. Seit 2008 können Unternehmen aufgrund dieser Richtlinie bis zu 3.000 Euro pro Lehrling für gute Leistungen kassieren. Die Leistungserbringer selbst - die Lehrlinge -mussten bisher leer ausgehen. "Wer was leistet, soll auch dafür belohnt werden", so Michlmayr und Pfister. Dass sich diese Forderung für die Lehrlinge in der Elektrobranche nun erfüllt, stimmt die Jugendvorsitzenden zuversichtlich. "Andere Branchen müssen nun rasch dem Vorbild der Elektroindustrie folgen und ebenfalls Lehrlingsprämien rechtlich im Kollektivvertrag verankern", so die Bundesjugendvorsitzenden.

Die Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp haben jeweils Kampagnen zur Lehrlings-Förderung gestartet. Informationen dazu unter www.proge-jugend.at und www.jugend.gpa-djp.at .

ÖGB, 28. Mai 2010

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